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Als Einstein Doctoral Programme in das Jahr gestartet

Drei Doktorandenprogramme konnten das Jahr 2017 als „Einstein Doctoral Programme“ beginnen. Ein kurzer Rückblick.

 

Im Rahmen ihres diesjährigen Neujahrsempfangs hat die Einstein Stiftung Berlin erstmalig drei Doktorandenprogramme mit dem Einstein-Doktorandenprogramm-Preis ausgezeichnet. Der Preis würdigt besonders erfolgreiche strukturierte Doktorandenprogramme an den Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt rund 1 Million Euro soll den Promotionsprogrammen über die Laufzeit von drei Jahren neue Spielräume zur Nachwuchsförderung und strukturellen Weiterentwicklung eröffnen.

 

Wir haben nachgefragt: Was bedeutet der Einstein-Doktorandenprogramm-Preis für die Gewinner?

 

„Der Einstein-Doktoranden-Programmpreis ist eine große Anerkennung unseres Ausbildungskonzeptes. Konkret ermöglicht er uns, neue Ideen in drei spannenden Themenjahren umzusetzen“. 

Berlin Graduate School of Ancient Studies 

 

“Der großzügige Preis der Einstein Stiftung hat alle Mitglieder der Berlin School of Mind and Brain sehr stolz gemacht. Er ist eine wunderbare Anerkennung für die von allen gemeinsam geleisteten Arbeit der letzten 10 Jahre. Mit dem Preisgeld werden wir die Übergänge zwischen Masterstudium, Promotion und Postdoktorandenstellen zielgerichtet unterstützen.“

Berlin School of Mind and Brain

 

“Die Einstein Stiftung Berlin schenkt unserer Graduiertenschule durch den Preis in der Phase des Umbruchs und des Neubeginns Anerkennung für Geleistetes, insbesondere aber Schwung und Innovation für die Zukunft. Im Sinne Einsteins sagen wir Dank: Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben (Albert Einstein).“

Friedrich Schlegel Graduiertenschule

 

Auch in 2018 sollen wieder besonders erfolgreiche Doktorandenprogramme gewürdigt werden. Deswegen haben wir bereits jetzt den Einstein-Doktorandenprogramm-Preis 2018 ausgeschrieben. Die Antragsfrist endet am 15. Juni 2017. Hier finden Sie die Ausschreibung.

 

Die diesjährigen Gewinner in Kürze:

 

Berlin School of Mind and Brain

Die Berlin School of Mind and Brain bereitet junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die anspruchsvolle interdisziplinäre Arbeit im Bereich der Geist- und Hirnforschung vor. Sie ist eine Einrichtung der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Charité-Universitätsmedizin. Gewürdigt wurden insbesondere die nahezu hundertprozentige Abschlussquote und die Vernetzung von internationalen Spitzenforschern mit Nachwuchstalenten am Standort in Berlin. Das Preisgeld soll für die Gestaltung der Übergangsphasen von Master- auf Promotionsstudium sowie von Promotion auf Postdoktorat verwenden werden, beispielsweise durch die Vergabe von Abschlusspreisen und Übergangsstipendien.

 

Friedrich Schlegel Graduiertenschule 

Die Graduiertenschule fördert literaturwissenschaftliche Forschung, die durch die Reflexion ihrer text-, medien- und kulturvergleichenden Verfahrensweisen methodisch innovativ ist. Sie wird als einzige genuin literaturwissenschaftliche Graduiertenschule seit 2007 durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt. In der zweiten Förderperiode ist die Humboldt-Universität zu Berlin als Kooperationspartner hinzugekommen. Gewürdigt wurden auch hier die hohe Abschlussquote und die Internationalität. Benötigt werden die Preisgelder zur weiteren Stärkung der internationalen Sichtbarkeit und Vernetzung, beispielsweise mit Hilfe von Summer Schools oder der Vergabe von Kurzzeitstipendien.

 

Berlin Graduate School of Ancient Studies 

Die Berlin Graduate School of Ancient Studies ist weltweit die einzige permanente Graduiertenschule im Bereich der Altertumswissenschaften. Sie wird von der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam getragen. Neben der Interdisziplinarität ist die internationale Netzwerkbildung ein wichtiges Element aller an der Graduate School angebotenen Promotionsprogramme. Insbesondere die Bemühungen um langfristige Kooperationen, die Durchführung von regelmäßigen Evaluationen sowie der hohe Frauenanteil wurden als lobenswert erachtet. Das Preisgeld soll unter anderem für Auslandsstipendien, den Austausch von Lehrenden und für die Einführung eines weiteren Schwerpunkts „Antike Wirtschaft“ verwendet werden.

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