Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Unkontrollierte Landnutzung gefährdet Artenvielfalt

Neue wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, welche weitreichenden Folgen die Ausweitung der Agrarproduktion für die Artenvielfalt des Planeten haben könnte.

 

Die Forschungsarbeit unter der Leitung von Laura Kehoe und Tobias Kümmerle ist am Institut für Geographie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) entstanden. Tobias Kümmerle war von 2012 bis 2015  Einstein Junior Fellow. Die nun publizierten Erkenntnisse sind zentrale Ergebnisse seines Einstein Junior Fellowships. 

 

Die Frage, wie man die Welt ernährt, ohne sie zu zerstören, stellt eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Die Weltbevölkerung steigt an, Konsummuster verändern sich, und damit die Nachfrage nach Agrargütern. Folgen dieser Entwicklung sind insbesondere in den Tropen zu spüren, da die Tropen zu den empfindlichsten Regionen auf unserem Planeten gehören. Dort könnte bis zu einem Drittel der Wildtiere zukünftig verloren gehen.

 

Der wissenschaftliche Beitrag, der in der aktuellen Ausgabe von Nature Ecology and Evolution veröffentlicht wurde, gibt eine Vorschau darauf, wo und wie die Tierwelt durch die oben beschriebenen Veränderungen am meisten gefährdet ist.

 

 

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf den Seiten der HU hier

-->