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Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein-Doktorandenprogramm-Preis

I. ZIEL

Mit dem Einstein-Doktorandenprogramm-Preis (EDP) zeichnet die Einstein Stiftung Berlin besonders erfolgreiche strukturierte Doktorandenprogramme an den Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin Berlin aus.

Das Preisgeld soll den Promotionsprogrammen neue Spielräume für Nachwuchsförderung und strukturelle Weiterentwicklung eröffnen. Gleichzeitig sollen die Preise auch dazu beitragen, die Attraktivität der Doktorandenausbildung in Berlin international sichtbarer werden zu lassen.

II. ANTRAGSBERECHTIGUNG

Antragsberechtigt sind die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin.

Der Wettbewerb richtet sich an solche Doktorandenprogramme, die bereits über aussagekräftige Absolventenzahlen im Sinne des Kriterienkatalogs (s. unten) verfügen.

III. FÖRDERUNG

Die Auszeichnungen erfolgen in drei Kategorien:

1. Kategorie: 150.000 Euro p/a für drei Jahre
2. Kategorie: 100.000 Euro p/a für drei Jahre
3. Kategorie: 75.000 Euro p/a für drei Jahre

Die Preisgelder können im Rahmen der für die antragsberechtigten Einrichtungen geltenden Regeln z. B. für Stipendien, Doktoranden- und Postdoktorandenstellen, Freistellungen von Professorinnen und Professoren für die Arbeit im Graduiertenprogramm, Reisen, Einladungen von Gästen o. ä. verausgabt werden.

Die Preise werden in einer öffentlichen Festveranstaltung vergeben. Die Sprecher der Doktorandenprogramme nehmen zusammen mit den Sprechern der Promovierenden und den Universitätspräsidenten die Preise entgegen.

IV. ANTRAGSTELLUNG

Für die Teilnahme sind folgende drei Unterlagen einzureichen:

  • ein Wettbewerbsbeitrag von maximal 5 Seiten (zuzüglich statistischer Angaben), der die:
    • Ziele und Relevanz der Doktorandenausbildung darlegt und
    • die bisherigen Erfolge dokumentiert. Mögliche Punkte können dabei sein:
      • Doktoranden-bezogene Aspekte:
        • aus den Promotionsprojekten und/oder Dissertationen entstandene hochkarätige Veröffentlichungen
        • Preise und Auszeichnungen, die Doktoranden und Doktorandinnen erhalten haben
        • Anschlusstätigkeiten der Doktorandinnen und Doktoranden (z. B. Einwerbung renommierter Postdoktorandenstipendien oder vergleichbarer Drittmittel für wissenschaftliche PostDoc-Arbeiten; nahtlos an die Promotion anschließende Beschäftigungsverhältnisse im akademischen oder nichtakademischen Bereich)
      • Programm-bezogene Aspekte
        • innovative Betreuungs- und Mentoringkonzepte
        • Zahl der abgeschlossenen Promotionen in Relation zur Gesamtkohorte eines Jahrgangs
        • Promotionsdauer
        • aus dem Doktorandenprogramm neu entstandene Berliner Kooperationsbeziehungen mit anderen Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/oder der Industrie bzw. dem privaten Sektor
        • aus dem Doktorandenprogramm entstandene internationale Kooperationen, u. a. mit ausländischen Doktorandenprogrammen
        • durch das Doktorandenprogramm initiierte Gastaufenthalte hochkarätiger internationaler Wissenschaftler
        • aus dem Doktorandenprogramm entstandene öffentlichkeitswirksame Aktivitäten
  • Unterstützungsschreiben der beteiligte(n) Universität(en) und/oder außeruniversitären Einrichtungen, die das Programm tragen, mit einer Erläuterung, welchen Beitrag das Doktorandenprogramm zur Profilbildung der Einrichtung leistet

  • Darstellung des wissenschaftlichen Gesamtkonzepts des Doktorandenprogramms und Überlegungen zur Verwendung möglicher Preisgelder (separates Dokument, insgesamt ca. 3000 Wörter)

Die Antragsfrist endet am 15. Juni 2016.

Ansprechpartnerin

Dr. Anne Jordan
Referentin

Einstein Stiftung Berlin

Geschäftsstelle

Jägerstr. 22/23
10117 Berlin

T: +49 (0)30-20370-228
F: +49 (0)30-20370-377

anne.jordan(at)einsteinfoundation.de