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Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Presse-Information

09.11.2016_09/16
Vom Interventionismus zum Isolationismus?
07.09.2016_08/16
Berlin erhält drei neue Einstein-Zentren
06.09.2016_07/16
Einstein-Professuren für Allergologin und Immunologen an der Charité
19.07.2016_06/16
Weitere 3,3 Millionen für Berliner Wissenschaft
10.06.2016_05/16
Projekt Schulterblick startet
02.05.2016_04/16
Einstein-Gastprofessor Ai Weiwei gestaltet Titelseite
04.04.2016_03/16
Margret Wintermantel neu im Stiftungsrat
09.03.2016_02/16
Neuer Preis für hervorragende Doktorandenprogramme
28.01.2016_01/16
Weltkrebstag 2016: Personalisierte Medizin
08.12.15_09/15
Optimiert dank Einstein-Professur
26.10.15_08/15
Ai Weiwei tritt seine Einstein-Gastprofessur an der UdK Berlin an
15.10.15_07/15
Einladung zum Pressegespräch am 26.10.2015
06.10.15_06/15
Von Princeton nach Berlin
22.09.15_05/15
Zwei neue Einstein-Zentren für Berlin
11.09.15_04/15
Zellgespräche: Berlin - Stanford und zurück
06.07.15_03/15
Neues Webportal zu Promotionsprogrammen
05.06.15_02/15
Neuer Vorsitzender der Einstein Stiftung
21.05.15_01/15
Museen, Dreiecke und algebraische Kurven
25.11.14_16/14
Verlässliche Aufregung in US-Serien
07.11.14_15/14
Unparteilichkeit in Zeiten des Internets
21.10.14_14/14
Mehr als eine Finanzkrise
18.09.14_13/14
Erste Einstein BIH Visiting Fellows ernannt
14.08.14_12/14
Förderverlängerung für UdK-Graduiertenschule
13.08.14_11/14
Neurobiologe und Demenzforscher wird Einstein-Professor
11.08.14_10/14
Acht neue Forschergrößen für Berlin
06.08.14_09/14
Weg frei für neues Einstein-Zentrum Antike
03.07.14_08/14
Erste private Mittel für Einstein Stiftung
26.06.14_07/14
Pressekonferenz: Erste private Mittel für Einstein Stiftung
06.06.14_06/14
Unsichtbares sichtbar machen
20.05.14_05/14
Neue Mitglieder im Einstein-Stiftungsrat
26.03.14_04/14
Ladesäule statt Taxihalte: Elektro-Taxis für Berlin?
25.02.14_03/14
Presse-Einladung: Workshop des Einstein-Zirkels Digital Humanities
03.02.14_02/14
Krebsspezialist wird Einstein Visiting Fellow
09.01.14_01/14
Schwarz und Casper beenden Mitgliedschaft im Einstein-Stiftungsrat
20.12.13_19/13
Einstein finanziert weitere Forschungsprojekte
19.12.13_18/13
Junger Ausnahmeforscher wird Einstein-Professor
18.12.13_17/13
Langfristiges Bekenntnis zur Einstein Stiftung gefordert
06.11.13_16/13
Neue Einstein-Professur in der Fahrzeugtechnik
27.09.13_15/13
Gutes Signal für Gehirnforschung
13.08.13_14/13
Kann Plastik Pillen ersetzen?
12.07.13_13/13
Vorstand sieht Stiftungszweck gefährdet
11.07.13_12/13
Nachwuchsforscher für Berlin dank Einstein Stiftung
10.07.13_11/13
Vier weitere Einsteins für Berlin
09.07.13_10/13
Einstein-Professur für renommierten Nordamerikanisten
05.07.13_09/13
HU Berlin erhält Einstein-Professur für Molekulare Zellbiologie
01.07.13_08/13
Krebsspezialistin erhält Einstein-Professur
01.07.13_07/13
Märkte, Musik, Medizin: Neue Expertise für Berlin
24.06.13_06/13
Erste Einstein-Zirkel bewilligt
21.06.13_05/13
Erstes deutsch-israelisches Graduiertenkolleg gefördert
13.06.13_04/13
Die Mathematik der Seifenblasen
10.06.13_03/13
Neue Einstein-Professur für die TU Berlin
22.04.13_02/13
Förderung für Goldberg und Levin aus Princeton
31.01.13_01/13
Stipendienprogramm für Mathematiker verlängert
20.12.12_15/12
Top-Chemiker wird Einstein Visiting Fellow
12.12.12_14/12
Internationale Nachwuchskräfte für Berliner Wissenschaft
07.12.12_13/12
Von Mäusen, Arthropoden und elektrischen Taxis
04.12.12_12/12
Historiker wird erster Einstein Research Fellow
30.11.12_11/12
Meeting Einstein Lecture: Die Wiederentdeckung der "Phonopost"
19.11.12_10/12
Meeting Einstein Lecture: Von der Krise zum Wandel
09.11.12_09/12
Neuer Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission
25.10.12_08/12
Meeting Einstein Lecture: Wie bewältigen wir die Datenflut?
05.10.12_07/12
Erste Einstein International Postdoctoral Fellows gefördert
26.09.12_06/12
Mathematik-Star wird Einstein-Professorin an der FU
22.06.12_05/12
Neue Konzepte zur Produktionsentwicklung
19.06.12_04/12
Bilder, Böden, Brennstoffzellen
05.06.12_03/12
Forschung, die unter die Haut geht
31.05.12_02/12
Spitzenwissenschaftler bleiben in Berlin
11.05.12_01/12
Erstes Einstein-Zentrum bewilligt
21.12.11
Erste Einstein Junior Fellows gefördert
05.12.11
Einstein-Professuren: drei neue Spitzenwissenschaftler für die TU Berlin
25.11.11
Neue Forschungsprojekte mit 2,9 Millionen Euro gefördert
01.11.11
Claudia Draxl ist die erste Einstein-Professorin der HU Berlin
22.07.11
Einstein Stiftung erweitert und schärft ihr Programm-­Portfolio
13.07.11
Ai Weiwei nimmt Gastprofessur der Einstein Stiftung an der UdK Berlin an
29.06.11
Zwei Millionen Euro für Berliner Forschungsprojekte
18.05.11
Martin Grötschel übernimmt Vorsitz der Einstein Stiftung Berlin
20.04.11
Gastprofessur für Ai Weiwei
14.03.11
Dietmar Schmitz Berlins erster Einstein Professor
01.02.11
Büro der International Mathematical Union (IMU) zukünftig in Berlin
31.01.11
Neue Leiterin der Einstein-Geschäftsstelle
25.01.11
Einstein Stiftung beschließt Förderung weiterer Forschungsprojekte

22. September 2015 // (05/15)

Zwei neue Einstein-Zentren für Berlin

Die Einstein Stiftung fördert zukünftig zwei weitere Einstein-Zentren: Das Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften sowie das Einstein-Zentrum für Katalyse. Die Förderung beginnt im Januar 2016 und beträgt insgesamt rund 16 Millionen Euro für eine Laufzeit von fünf Jahren. Beide Einstein-Zentren wurden gemeinschaftlich von der Charité-Universitätsmedizin, der Technischen Universität Berlin, der Freien Universität sowie der Humboldt-Universität beantragt.

„Die wissenschaftlichen Gutachter aus dem Ausland waren sich einig: In beiden Fällen bescheinigten sie den Antragstellern ein herausragendes Niveau und sahen die Gründung eines Einstein-Zentrums als logischen Schritt zur Stärkung und Identifikation des jeweiligen Forschungsbereichs über die bisherigen institutionellen Grenzen hinaus“, sagt Martin Grötschel, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung. 

Das Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften ist eine Initiative der Berlin School of Mind and Brain, des Bernstein Center for Computational Neuroscience, des Center for Stroke Research Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure. Außeruniversitäre Partner sind das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft und das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie. Das Zentrum soll die Forschungsverbünde unter einem Dach vereinen, die Zusammenarbeit der Neurowissenschaften mit den benachbarten Disziplinen stärken und die weitere Vernetzung fördern. Grundlagenforschung und klinische Forschung sollen näher zusammenrücken und schneller Therapien entwickeln. Herzstück ist ein einheitliches, modul-basiertes Curriculum für die neurowissenschaftliche Ausbildung. Mit Hilfe des „Einstein Training Programs“ sollen jährlich neue Doktoranden aufgenommen und gefördert werden. Die Kandidaten erhalten ein maßgeschneidertes interdisziplinäres Promotionsprogramm sowie Unterstützung und Betreuung bis zum Abschluss ihres jeweiligen Vorhabens.

Das Einstein-Zentrum für Katalyse baut auf der fächer- und institutionsübergreifenden Forschung des Exzellenzclusters Unifying Concepts in Catalysis (UniCat) auf. Die Grundlagenforschung im Einstein-Zentrum für Katalyse ist auf die Aktivierung wichtiger kleiner Moleküle als Ausgangsstoffe gerichtet, die für die Energiewende, den Wandel der Rohstoffe und in der Wertschöpfungskette unverzichtbar sind. Mit der Erforschung der Dynamik der dazu benötigten chemischen und biologischen Katalysatoren werden neue und effizientere Wege zu Rohstoffen oder Medikamenten ermöglicht. Das wissenschaftlich-methodische Potential soll zudem selbst als Katalysator für neue molekulare Forschungsaktivitäten zwischen der Chemie, der Biologie, der Physik und der Medizin in Berlin dienen. Zentrale außeruniversitäre Partner des Zentrums sind das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie Berlin, das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften Berlin, das Helmholtz-Zentrum Berlin sowie das UniCat-BASF Joint Lab.

Der Zusammenschluss zu Einstein-Zentren fördert langfristig die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandorts in den jeweiligen Fachbereichen. Hierfür sollen auch verstärkt herausragende internationale Wissenschaftler sowie weitere Forschungsmittel gewonnen werden.

„Es ist großartig, dass unsere Wissenschaftseinrichtungen so erfolgreich an einem Strang ziehen. Das wird sich für alle Beteiligten auszahlen. Beide Zentren sind in gesellschaftlich hochrelevanten Bereichen angesiedelt. Für Berlin ist es unerlässlich, in der ersten Liga der international bedeutendsten Forschungsstandorte zu spielen“, sagt Senatorin Sandra Scheeres.

Neben der Katalyseforschung und den Neurowissenschaften gibt es bereits das Einstein-Zentrum Mathematik. Auch im Bereich der Antikeforschung schließen sich Berliner Spitzenforschungsverbünde zusammen, um ein Einstein-Zentrum aufzubauen. Einstein-Zentren ermöglichen es solchen Verbünden, die bereits von dritter Seite gefördert werden - etwa in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder oder als DFG-Forschungszentren - institutionenübergreifende Forschungs- und Lehrnetzwerke zu etablieren. Ziel der Einstein Stiftung ist es, die internationale Wettbewerbsposition des Berliner Wissenschaftsstandorts zu stärken.

Ansprechpartner

Christian T. Martin
Kommunikation





Einstein Stiftung Berlin
Geschäftsstelle

Jägerstr. 22/23
10117 Berlin

T: +49 (0)30-20370-248
F: +49 (0)30-20370-377
M: cm (at) einsteinfoundation.de