Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Ansprechpartner

Christian T. Martin
Koordinator Kommunikation und Entwicklung 



Einstein Stiftung Berlin
Geschäftsstelle

Jägerstr. 22/23
10117 Berlin

T: +49 (0)30-20370-248
F: +49 (0)30-20370-377
M: christian.martin (at) einsteinfoundation.de 

 

Pressemitteilungen

25.01.2011 

Einstein Stiftung Berlin beschließt Förderung weiterer Forschungsprojekte

Die Gremien der Einstein Stiftung Berlin haben die Förderung vier weiterer For- schungsprojekte bewilligt. Gefördert werden sollen das „Berliner Studienberechtigten-Panel“, das „Berlin Doctoral Program in Economics and Management Science“, die „Berlin-Jerusalem Initiative to Enhance Cooperation in the Social Sciences“ sowie eine Leibniz-Humboldt-Professur „Chemische Biologie“. Der Stiftungsvorsitzende, Prof. Dr. Jürgen Zöllner, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen: „Ich freue mich sehr, dass die Wissenschaftliche Kommission unter den vorliegenden Anträgen vier besonders herausragende identifiziert hat. Mit der Entscheidung kommt die Stiftung ihrem Auftrag nach, exzellente Forschungsergebnisse zu ermöglichen und die internationale Sichtbarkeit der Berliner Wissenschaft zu fördern. “

Die Einstein Stiftung Berlin fördert Wissenschaft und Forschung in Berlin gemäß ihres Förderstatuts im Rahmen von Programmlinien. In der Programmlinie „Projektförderung“ sind von den Gremien der Stiftung vier weitere Projekte zur Förderung beschlossen worden.

1. Berliner Studienberechtigten Panel

Bildungsferne Schichten sind an Berliner wie deutschen Universitäten insgesamt nach wie vor unterrepräsentiert. Ziel des Vorhabens ist es, am Beispiel Berlin im Detail zu untersuchen, welche Gründe dafür verantwortlich sind, dass sich Studienberechtigte für oder gegen ein Studium entscheiden und welche spezifischen Gründe dabei bei bildungsfernen Gruppen festzumachen sind. An diesem Forschungsprojekt sind die Freie Universität, die Technische Universität, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und das Wissenschaftszentrum Berlin beteiligt. Es umfasst ein Fördervolumen von ca. 1.771.000 € bis 2017.

2. Berlin Doctoral Program in Economics and Management Science (BDPEMS)

Das BDPEMS will durch intensive Betreuung, das Angebot eines modular strukturierten Graduiertenstudiums und exzellente Forschungsmöglichkeiten herausragende Nachwuchswissenschaftler/-innen für eine Promotion in Berlin gewinnen. Es integriert die Gebiete Volkswirtschaftslehre (Economics), Finanzierung (Finance) und Betriebs- wirtschaftslehre (Management Science). Das Programm wird von den drei großen Berliner Universitäten sowie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, dem Wissenschaftszentrum Berlin und der European School of Management and Technology getragen. Das Projekt umfasst ein Fördervolumen von ca. 1.929.000 € bis zum Jahr 2015.

3. Berlin-Jerusalem Initiative to Enhance Cooperation in the Social Sciences

Das Programm zielt auf eine strategische Partnerschaft der Freien Universität Berlin und der Hebrew University Jerusalem in drei Gebieten der Sozialwissenschaften: Internationale Beziehungen und Europäische Integration, Umweltpolitik und Kommunikationswissenschaft. Durch die Partnerschaft soll der Austausch beider Seiten verstärkt werden, um exzellente und international sichtbare Forschung zu ermöglichen. Der institutionalisierte Austausch soll auf den verschiedenen Stufen akademischer Qualifikationen erfolgen – von Doktorand/innen über Postdocs bis zu Professor/-innen. Das Fördervolumen beträgt ca. 250.000 € bis 2013.

4. Leibniz-Humboldt-Professur „Chemische Biologie“

Mit der Professur wird der wachsenden Bedeutung des interdisziplinären Gebiets der biologisch ausgerichteten Chemie Rechnung getragen. Sie baut die in Berlin vorhandenen international sichtbaren Forschungsschwerpunkte in diesem Bereich aus und stärkt die in der Region vorhandene Basis für erfolgreiche Arzneimittelentwicklung. Im Vordergrund der Professur steht die Aufklärung von Proteinfunktionen mittels organisch-chemischer Substanzen. Die Professur wird an das Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin angebunden. Neben der Humboldt-Universität ist auch das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie beteiligt. Das Fördervolumen beträgt 2.621.000 € bis 2019, wobei im Jahr 2015 eine Evaluation durchgeführt und über die Verlängerung bis 2019 entschieden wird.

Über die Programmlinien der Einstein Stiftung Berlin und die Möglichkeiten und Bedingungen der Antragstellung hat die Stiftung erst kürzlich alle Forschungsreferentinnen und -referenten der Berliner Universitäten informiert. Weitere Informationen sind auch im Internet unter http://www.einsteinfoundation.de oder in der Geschäftsstelle erhältlich.

-->