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31. Mai 2012 // (02/12)

Spitzenwissenschaftler bleiben in Berlin

Die Einstein Stiftung Berlin fördert internationale Spitzenwissenschaftler an den Berliner Universitäten im Rahmen des Programms „Einstein Visiting Fellows“ für weitere zwei Jahre. Dies hat der Vorstand der Stiftung in seiner Mai-Sitzung beschlossen. Seit Beginn der Förderung der ersten Fellows vor zwei Jahren hat sich das Programm zum erfolgreichen internationalen Aushängeschild für die Berliner Universitäten und die Charité-Universitätsmedizin entwickelt.

Die Einstein Visiting Fellows sind ausländische Wissenschaftler, die exzellente Bereiche der Berliner Wissenschaft durch ihre Kompetenz ergänzen. Sie sollen längerfristig Teil des Wissenschaftsstandortes werden und dessen internationale Verknüpfung stärken. Hierfür absolvieren die Spitzenwissenschaftler mindestens viermal jährlich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Berlin. Zum Aufbau einer Nachwuchsforschungsgruppe und für die Bearbeitung gemeinsamer Projekte mit den Berliner Kollegen stehen pro Fellow jährlich bis zu 150 000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Berliner Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und DFG-Forschungszentren.

„Berlin gilt bei den Top-Wissenschaftlern weltweit wieder als erstklassige Adresse, auch dank des Programms der Einstein Visiting Fellows“, sagt Martin Grötschel, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin, und: „Die Fellows sind wichtige Botschafter der Stadt.“

In der Veranstaltungsreihe „Meeting Einstein“ stellen die Fellows in Berlin ihre Forschungsergebnisse einem breiten Publikum vor. Zu den bisherigen Referenten zählt der Soziologe Craig Calhoun, der an der Berlin Graduate School of Social Sciences forscht und lehrt. Calhoun ist Präsident des Social Science Research Council und Professor an der New York University. Ab September übernimmt er zudem das Amt des Direktors der London School of Economics und Political Science.

Auch der international renommierte Mediziner und Mathematiker Roger Traub ist Einstein Visiting Fellow. Er entwickelt am Berliner Exzellenzcluster „Neurocure“ komplexe Computermodelle, mit denen einzelne Gehirnzellen und ganze neuronale Netze simuliert werden können. Seine Ergebnisse liefern nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung, sondern könnten auch helfen Krankheiten wie Epilepsie zu heilen.
 

Am kommenden Mittwoch, den 6. Juni spricht Einstein Visiting Fellow Adele Goldberg zum Thema  „Wie wir wissen, was wir sagen“. Die Professorin für Linguistik an der Princeton University ist die weltweit führende Vertreterin des konstruktionistischen Grammatikansatzes. In Berlin lehrt und forscht sie am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“.

Die Termine der Veranstaltungsreihe sowie eine Übersicht aller geförderten Einstein Visiting Fellows sind im Internet unter www.einsteinfoundation.de abrufbar.

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