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13. August 2013 // (14/13)

Kann Plastik Pillen ersetzen?

Öffentlicher Vortrag und Diskussion mit dem Bioingenieur David Mooney über die Möglichkeiten und Grenzen von Biomaterialien in der medizinischen Therapie

In unseren eigenen Zellen steckt das Potential zur Heilung: Körpereigene Zellen werden oft als Heilmittel der Zukunft angesehen. Sie befähigen Gewebe, sich selbst zu heilen und bieten damit eine attraktive Alternative zur dauerhaften Einnahme von Medikamenten. Doch lebende Zellen lassen sich nicht als Tablette schlucken, und die einfache Injektion von Zellen erweist sich in den meisten Fällen als unwirksam.

Einstein Visiting Fellow David Mooney arbeitet daher an einer visionären Lösung: Gemeinsam mit seinen Arbeitsgruppen in Berlin und Harvard entwirft er Kunststoffe, die ermöglichen, Zellen passgenau dort einzusetzen, wo sie benötigt werden. Ebenso können diese intelligenten Kunststoffe auf bereits vorhandene Zellen im Organ einwirken.

Der Bioingenieur von der Harvard School of Engineering and Applied Sciences gibt seit 2011 an der Berlin Brandenburg School for Regenerative Therapies wichtige Impulse im Bereich der Biotechnik, der Immunologie und der Therapie von Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane.

Mit dem Programm „Einstein Visiting Fellow“ will die Einstein Stiftung Berlin ausländische Spitzenwissenschaftler längerfristig in die Berliner Forschungs- und Wissenschaftslandschaft einbinden. 

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Meeting Einstein“. An ungewöhnlichen Orten präsentieren von der Einstein Stiftung geförderte Spitzenwissenschaftler Ihre Forschungsarbeit einem breiten Berliner Publikum.

Wir laden Medienvertreter herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Zeit: Mittwoch, 21. August 2013, 19 Uhr 

Ort: Otto Bock Science Center, Ebertstraße 15a, 10117 Berlin

Anmeldungen bitte per E-Mail cm@einsteinfoundation.de oder per Fax 030/20370-377.