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14. August 2014 // (12/14)

Förderverlängerung für UdK-Graduiertenschule

Die Einstein Stiftung Berlin hat ihre Förderung der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der Universität der Künste Berlin verlängert. Bis 2018 finanziert die Einstein Stiftung die Graduiertenschule mit einer Summe von über 1 Million Euro.  Damit können für das international einzigartige Programm ab Ende 2014 wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aus aller Welt aufgenommen werden.

 

Bereits von 2009 bis 2013 förderte die Einstein Stiftung Berlin das Programm – nun hat der Vorstand der Stiftung die Förderung bis 2018 verlängert. Damit wird neuen Jahrgängen von internationalen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit geboten, ihre Arbeit in Berlin mit einer einzigartigen Mischung aus künstlerischen und wissenschaftlichen Angeboten fortzusetzen. „Wir freuen uns außerordentlich, die zukunftsweisende Arbeit der vergangenen Jahre nun auf höchstem Niveau fortführen zu können. Als exzellentes, disziplinübergreifendes Stipendienprogramm ist die Graduiertenschule ein wesentlicher Bestandteil des neu gegründeten Postgradualen Forums der UdK Berlin“, sagt der Präsident der UdK Berlin, Prof. Martin Rennert, über die Förderentscheidung. Das zu Beginn des Jahres 2014 gegründete Postgraduale Forum stärkt den interdisziplinären Diskurs durch die Vernetzung postgradualer Studienangebote und Forschungsprojekte an der Universität der Künste Berlin.

Die Graduiertenschule bietet ein promotionsäquivalentes Programm, das den Dialog zwischen den Künsten und den Wissenschaften fördert. Durch ihre experimentelle Ausrichtung wird es den Stipendiatinnen und Stipendiaten  ermöglicht, sich über die jeweilige Grenze von Kunst und Wissenschaft hinaus zu bewegen. Dabei können die Künstler und Wissenschaftler auf renommierte Lehrende sowie exzellente Kooperationen zurückgreifen, zum Beispiel mit Berliner Kulturinstitutionen wie dem Theater Hebbel am Ufer oder dem Haus der Kulturen der Welt. Außerdem steht die Graduiertenschule im engen Austausch mit den besten Forschungseinrichtungen, wie den US-amerikanischen Universitäten Stanford und Harvard.

Nach einer Laufzeit von insgesamt fünf Jahren hat sich das Programm der Graduiertenschule fest in Berlin etabliert. Davon profitiert nicht nur die künstlerische und wissenschaftliche Landschaft Berlins, sondern auch die Berliner Öffentlichkeit. „Die Stipendiaten der Graduiertenschule präsentieren ihre Ideen regelmäßig interessierten Berlinern. Wir freuen uns sehr, dass nun bald weitere Nachwuchstalente in Kontakt mit der Stadt treten können“, sagt Martin Grötschel, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin.

Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren.