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20. Mai 2014 // (05/14)

Neue Mitglieder im Einstein-Stiftungsrat

Der Stiftungsrat der Einstein Stiftung Berlin tagte am 16. Mai 2014 erstmals in neuer Besetzung. Die neuen Mitglieder sind: Prof. Dr. Winfried Schulze, Dr. Christine Hohmann-Dennhardt und Prof. Dr. Peter-André Alt. Die bisherige Stiftungsratsvorsitzende, Prof. Dr. Amélie Mummendey, ist in ihrem Amt mit einstimmigem Ergebnis für weitere vier Jahre wiedergewählt worden. Ebenfalls einstimmig wurde Prof. Dr. Olaf Kübler zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt hat den Platz im Stiftungsrat von Prof. Dr. Stefanie Dimmeler übernommen. Die promovierte Juristin arbeitete zunächst an Sozialgerichten, als Direktorin des Sozialgerichts Wiesbaden und im hessischen Landesverfassungsgericht. Ab 1991 leitete sie das hessische Justizministerium. Später wurde sie Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Bis 2011 war Hohmann-Dennhardt Richterin am Bundesverfassungsgericht und wurde im Anschluss als erste Frau in den Vorstand des Automobilkonzerns Daimler berufen.

Des Weiteren begrüßt die Einstein Stiftung Berlin Prof. Dr. Winfried Schulze. Der Historiker arbeitete als Hochschulprofessor in Kassel, Berlin, Bochum und München. 1996 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Von 1998 bis 2001 war Schulze Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Seit 2009 ist er Direktor des Mercator Research Center Ruhr. Er ist zudem Mitglied in zahlreichen renommierten wissenschaftlichen Institutionen. Winfried Schulze übernimmt einen der seit Anfang des Jahres durch das Ausscheiden von Prof. Helmut Schwarz und Prof. Gerhard Caspar frei gewordenen Plätze im Stiftungsrat.

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt und Prof. Dr. Schulze wurden vom Regierenden Bürgermeister von Berlin auf der Grundlage eines gemeinsamen Vorschlags der für die Wissenschaft zuständigen Senatorin und des Vorstands der Einstein Stiftung Berlin für die Dauer von vier Jahren berufen.

Als drittes neues Mitglied bereichert Prof. Dr. Peter-André Alt den Stiftungsrat der Einstein Stiftung. Der FU-Präsident folgt auf Prof. Dr. Jörg Steinbach, den bisherigen Präsidenten der TU Berlin. Prof. Alt wurde aus den Reihen der bei der Einstein Stiftung antragsberechtigten Institutionen und Kooperationspartner nominiert und vertritt deren Interessen im Einstein-Stiftungsrat.

„Ich freue mich über das uneingeschränkte Vertrauen der Stiftungsratsmitglieder in meine Arbeit als Vorsitzende und bedanke mich an dieser Stelle herzlich für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Besonders freut es mich aber, dass es uns erneut gelungen ist, herausragende und exzellent vernetzte Persönlichkeiten für die Mitarbeit im Stiftungsrat der Einstein Stiftung zu gewinnen. Das spricht trotz aller Schwierigkeiten für die erfolgreiche Arbeit der Stiftung“, sagt die alte und neue Stiftungsratsvorsitzende Amélie Mummendey.

Der Stiftungsrat ist das oberste Organ der Einstein Stiftung Berlin. Er berät, unterstützt und überwacht den Vorstand bei seiner Tätigkeit. Zu den Aufgaben des Stiftungsrats gehört beispielsweise die Beschlussfassung über den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan und die Entlastung des Vorstands sowie über die Förderschwerpunkte der Stiftung.

Die Stiftungsratsmitglieder in der Übersicht:

Prof. Dr. Amélie Mummendey (Stiftungsratsvorsitzende)
Professorin für Sozialpsychologie, Universität Jena

Prof. Dr. Olaf Kübler (stellv. Stiftungsratsvorsitzender)
Präsident und Professor emeritus, ETH Zürich

Prof. Dr. Peter-André Alt
Präsident der Freien Universität Berlin

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt
Vorstandsmitglied der Daimler AG

Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel
Hamburger Finanzsenatorin a.D.

Sandra Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin 

Prof. Dr. Winfried Schulze
Direktor des Mercator Research Center Ruhr