Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Nachgeforscht bei Martin Skutella

Machen Sie bitte kurz die Augen zu, und denken Sie an die Arbeit an Ihrem derzeitigen Forschungsprojekt. Was sehen Sie als Erstes?
Flüsse, Pfade, Bäume, Wälder - in den unendlichen Weiten der Kombinatorischen Optimierung



Nennen Sie bitte spontan drei Dinge, die Sie mit der Person Albert Einstein verbinden!
Die Äquivalenz von Masse und Energie, die ausgestreckte Zunge und natürlich seine Geige.


Was tun Sie morgens als Erstes, wenn Sie an Ihren Arbeitsplatz kommen, und warum?
Ich gieße die Pflanzen in meinem Büro - sie haben den Raum erst gemütlich gemacht und Durst.


Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Wunsch frei, mit dessen Erfüllung das Gelingen Ihres Forschungsprojektes sichergestellt wäre. Wie würde dieser lauten?
Mehr Zeit zum Forschen.


Was sind Ihrer Meinung nach die drei größten Erfindungen der Menschheit?
Die ersten drei Plätze belegen die Mathematik, die Musik und der pannensichere Fahrradreifen - in umgekehrter Reihenfolge.


Wie lautet Ihr persönliches Berliner Lieblingswort, und was bedeutet es?
Da fällt mir nur “Ick sitze da un esse Klops, uff eemal klopp's, ...” ein - das versteht sogar ein Südbadener.


In welchem Berliner Bezirk fühlen Sie sich wohl, und warum?
In Friedenau - meine vier Kinder, meine Frau und ich sind dort zuhause.


Welche Eigenschaften unterscheiden einen Forscher Ihrer Meinung nach von anderen Menschen?
Keine - jeder Forscher ist ein Mensch und umgekehrt.


Mit wem würden Sie gern einmal einen Arbeitstag tauschen, und was würden Sie dann gerne tun?
Für einen Tag wäre ich gerne Berliner Verkehrssenator, um diese wunderschönen Stadt endlich von den viel zu vielen herumfahrenden und herumstehenden privaten PKWs zu befreien.

(Juni 2016)

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