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Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein Junior Fellows

Hier erhalten Sie Informationen über die aktuellen Einstein Junior Fellows.


Dr. Alex Arteaga

Die „Architektur der Verkörperung“ ist das Forschungsthema von Alex Arteaga. Im Fachbereich Sound Studies der Universität der Künste Berlin untersucht der Klangkünstler und Philosoph den Einfluss einer gebauten Umgebung auf die Verkörperung – also auf den Prozess, in dem Menschen durch Interaktion mit ihrer Umwelt die Welt und zugleich sich selbst als Subjekt hervorbringen. Der vielseitig begabte Spanier studierte in Barcelona und Berlin Musik und Architektur. Im Anschluss promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Philosophie. Zum Video-Porträt


PD Dr. Frederick Klauschen

Auf der Suche nach Therapien gegen Krebs findet ein Paradigmenwechsel statt, und Frederick Klauschen ist einer derjenigen, die ihn vorantreiben. Als Leiter der AG Systempathologie untersucht der Mediziner und Physiker für die Charité Universitätsmedizin Berlin molekulare Eigenheiten von Tumoren, um innovative Therapien zu ermöglichen. Klauschen forschte u. a. fünf Jahre an den National Institutes of Health in den USA und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zum Video-Porträt


Ehemalige Einstein Junior Fellows

PD Dr.-Ing. habil. Bettina Albers

Erdrutsche unkompliziert und zerstörungsfrei vorherzusagen ist das Ziel von Geomechanikerin Bettina Albers. Für die Entwicklung einer akustischen Prüfmethode greift sie auf das Kontinuummodell der Ausbreitung von Schallwellen in Böden zurück und ergänzt es um den bisher unberücksichtigten Faktor der Wellenausbreitung. Das Modell, das die Privatdozentin an der TU Berlin mathematisch herleitet, ist auch relevant für Fragen der Ölförderung und der Sanierung von verunreinigten Böden. Zum Video-Porträt


Dr. Vera Beyer

Sahen andere Kulturen anders? Einstein Junior Fellow Vera Beyer (FU Berlin) erforscht wie verschiedene Kulturen ihre Vorstellungen vom Sehen darstellen. In ihrer Studie „Sehen im Vergleich“ vergleicht sie die mittelalterliche Buchmalerei aus Persien und Europa. Die Kunsthistorikerin konzentriert sich dabei auf Motive, die auf gemeinsame Traditionen zurückgreifen – zum Beispiel die Schau Gottes, träumende Autoren oder begehrliche Blicke auf materielle Götzen. Vera Beyer hat internationale Forschungserfahrung in Paris, New York, Basel und im Iran gesammelt.


Dr.-Ing. Ralph Krähnert

„Katalyse ist die Schlüsseltechnologie für den Übergang zu erneuerbaren Energieträgern“, sagt Ralph Krähnert. Als Einstein Junior Fellow forscht der Chemiker von der TU Berlin an Katalysatoren mit präzise einstellbaren Eigenschaften. Vielversprechende Kandidaten sind kolloidale Metall-Nanopartikel und poröse Metalloxide. Mit ihnen soll Wasserstoff, der in Ameisensäure gebunden ist, effizient und ohne umweltschädliche Nebenprodukte freigesetzt werden. Brennstoffzellen können den Wasserstoff dann in saubere Energie umwandeln. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Tobias Kümmerle

Der globale Artenverlust ist alarmierend, weil Ökosysteme dadurch viele ihrer Funktionen einbüßen. Eine der größten Bedrohungen der Artenvielfalt stellt der Landnutzungswandel dar. Als Einstein Junior Fellow untersucht der Umweltwissenschaftler Tobias Kümmerle vom Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, welche Auswirkungen verschiedene Landnutzungsszenarien auf die Artenvielfalt haben. Insbesondere interessiert ihn, wie Landschaften aussehen, die den Artenschutz und die Landwirtschaft in Einklang bringen. Zum Porträt


Prof. Andreas Thiel, PhD

Natürliche Ressourcen werden weltweit immer knapper. Deshalb ist es wichtig, Güter effizient zu nutzen und zu verteilen. Wie Organisationen und Akteure dabei auf verschiedenen Ebenen zusammenarbeiten, untersucht der Volkswirt Andreas Thiel an der Humboldt-Universität zu Berlin. In seinem Forschungsprojekt widmet er sich der Rolle von EU-Richtlinien für die Nutzung von Ressourcen aus dem Meer. Sein Forschungsansatz umfasst Theorien des institutionellen Wandels und der Mehrebenenpolitik. Zum Video-Porträt


PD Dr. Anita Traninger

Wie ist der Begriff der Unparteilichkeit entstanden? Bisher führte man Unparteilichkeit auf die Norm des unabhängigen Beobachtens zurück, die sich in der Neuzeit in den empirischen Wissenschaften herausbildete. Einstein Junior Fellow Anita Traninger schlägt einen neuen Weg ein: Die Literaturwissenschaftlerin der FU Berlin argumentiert, dass der Begriff vor allem die zunehmend öffentliche und schriftliche Wissenschaftskommunikation reflektierte. In ihrer neuen Publikation überprüft sie diese These an spanischen, französischen und deutschen Gelehrtendebatten. Zum Video-Porträt


Termine

19.01.2017
Neujahrsempfang der Einstein Stiftung Berlin