|  Kontakt  |
Login  |
Suche  

Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein-Professoren

Hier erfahren Sie mehr über die aktuellen Einstein-Professoren.


Prof. Dr. Dr. h.c. Claudia Draxl

Was Claudia Draxl interessiert, ist nur einige Millardstel Meter groß: Die Einstein-Professorin für Theoretische Festkörperphysik von der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht Phänomene im Nanobereich. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen Wechselwirkungen und Anregungen in Nanostrukturen und Hybrid-Materialien. Um ein tiefgreifendes Verständnis neuartiger Nanomaterialien zu erlangen, arbeitet Claudia Draxl mit analytischen Ansätzen der Mathematik und umfangreichen Computersimulationen. mehr


Prof. Dr. Angelika Eggert

Mit exzellenter Forschung Kindern Zukunft schenken – das ist das Ziel von Angelika Eggert. Die Spezialistin für Krebs bei Kindern ist Einstein-Professorin für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie und Leiterin der gleichnamigen Klinik an der Charité. Sie forscht vor allem am Neuroblastom - einem Tumor, an dem die Hälfte der betroffenen Kinder sterben. In ihrer Laufbahn erhielt sie Rufe an mehrere onkologische Exzellenzzentren in Deutschland, zuletzt leitete sie das Westdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Ann Ehrenhofer-Murray

Sie geht an die Grenzen der Genetik: Ann Ehrenhofer-Murray will herausfinden, unter welchen Bedingungen Gene ihre Funktionen ausüben können. Ihre Forschungsobjekte sind beispielsweise Zellen von Bäcker- und Spalthefe. Seit Sommer 2013 ist Ann Ehrenhofer-Murray Einstein-Professorin für Zellbiologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Biochemikerin mit schweizerischem und britischem Pass hat in Zürich studiert und anschließend unter anderem in Berkeley geforscht. Zuletzt war sie Professorin an der Universität Duisburg-Essen. Zum Video


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hélène Esnault

Hélène Esnault wurde als Professorin für Zahlentheorie an die FU berufen. Ihre Fachkollegen loben die Französin für die außergewöhnlich große Bandbreite ihrer Arbeitsgebiete, die von der Analysis über die Geometrie bis zur Zahlentheorie reicht. In den letzten Jahren haben Mathematiker die Grenzen ihrer traditionellen Teildisziplinen bewusst überschritten und dadurch neue, zum Teil sensationelle Erkenntnisse erlangt. Hélène Esnault treibt diese Entwicklung mit ihrer Forschung in der Diophantischen Mathematik weiter voran. Zum Video


Prof. Dr. Michael Joswig

Michael Joswig gehört zu den weltweit führenden Forschern im Bereich polyedrische und geometrische Kombinatorik. Seit Juni 2013 ist er Einstein-Professor für Diskrete Mathematik/Geometrie an der Technischen Universität Berlin. Nach dem Studium der Mathematik und der Informatik war er ab 2004 Professor in Darmstadt. Von seiner doppelten fachlichen Expertise profitieren viele Wissenschaftler: Die von ihm mitentwickelte Software „polymake“ ist weltweit zur Standardsoftware im Bereich der Diskreten Geometrie geworden. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Frank Kelleter

Frank Kelleter gilt derzeit als einer der bekanntesten deutschen Nordamerikanisten. 2013 wechselte er von der Georg-August-Universität Göttingen an die Freie Universität Berlin, wo er als Einstein-Professor unter anderem zu amerikanischen Fernsehserien forscht. Sein historischer Schwerpunkt liegt auf der amerikanischen Aufklärung, seine Habilitation „Amerikanische Aufklärung: Sprachen der Rationalität im Zeitalter der Revolution“ aus dem Jahr 2002 avancierte zu einem Standardwerk seiner Disziplin. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Gitta Kutyniok

Gitta Kutyniok ist Professorin für Angewandte Funktionalanalysis an der Technischen Universität Berlin. Die Arbeiten der Mathematikerin erstrecken sich von der Grundlagenforschung bis in Bereiche mit konkreten Anwendungen - zum Beispiel die Signal- und Bildverarbeitung. Gitta Kutyniok arbeitete bereits an amerikanischen Top-Hochschulen wie Princeton und Stanford. In Berlin verstärkt sie die unter anderem die exzellente mathematische Forschung der Berlin Mathematical School und des DFG-Forschungszentrums MATHEON. Zum Video


Prof. Dr.-Ing. Steffen Müller

Viele Menschen interessieren sich für Autos, doch kaum einer versteht sie so gut wie Steffen Müller. Seine Expertise in der Fahrwerkregelung und in Fahrerassistenzsystemen wird der renommierte Forscher als Einstein-Professor an der TU Berlin einbringen. Dort schloss der Ingenieurwissenschaftler auch sein erstes Studium ab, danach forschte er an der Cambridge University und an der University of California, Berkeley. Vor seiner Berufung an die Universität Kaiserslautern arbeitete er als Projektleiter am BMW Forschungs- und Innovationszentrum.


Prof. Dr. Martin Oestreich

Martin Oestreich hat sich in ungewöhnlich kurzer Zeit als Spitzenwissenschaftler etabliert. 2001 wurde der Chemiker mit erst 29 Jahren Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, 2006 folgte eine Professur an der Universität Münster. Seit 2011 ist Martin Oestreich Einstein-Professor für Organische Chemie an der Technischen Universität Berlin. Sein Schwerpunkt Synthese und Katalyse liegt im Spannungsfeld von Material- und Lebenswissenschaften. Die Professur gehört zum Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat). Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Juri Rappsilber

Juri Rappsilber ist eine Pionierleistung auf dem Gebiet der Proteinforschung gelungen: Der Einstein-Professor für Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin hat ein Verfahren entwickelt, mit dem er das Zusammenwirken der Makromoleküle aufklären kann. Damit erlangte der Wissenschaftler auf seinem Fachgebiet eine international führende Rolle. 2010 nahm er eine Professur an der Universität von Edinburgh an. Als Einstein-Professor kehrte er ein Jahr später an die Hochschule zurück, an der er 1995 sein Diplom in Chemie erwarb. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Dietmar Schmitz

Wie funktionieren Lernen und Erinnern im Gehirn? Diese Frage treibt die Forschung von Dietmar Schmitz an. Der Einstein-Professor für Neurowissenschaften an der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist unter anderem Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure. Dietmar Schmitz kam bereits während seines Medizinstudiums nach Berlin, 2005 wurde er Professor für Neurowissenschaften an der Charité. Doch nur mit Unterstützung der Einstein Stiftung konnte der international umworbene Forscher auch ab 2011 weiterhin in Berlin gehalten werden. Zum Video-Porträt


Prof. Dr. Stephan Sigrist

Nervenerkrankungen wie Demenz zu bekämpfen, stellt eine der großen Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft dar. Genetik-Professor Stephan Sigrist nimmt sich dieser Aufgabe an: Dem weltweit renommierten Experten ist es erstmals gelungen, Struktur und Funktion von Synapsen am lebenden Objekt im Nano-Maßstab zu betrachten. Zusammen mit seinem Team erforscht er außerdem grundsätzliche Fragen. Wie bildet sich das Nervensystem aus? Als Einstein-Professor an der FU Berlin wird Sigrist diese Forschung noch mindestens fünf Jahre vorantreiben.


Prof. Dr. Martin Skutella

Martin Skutellas Forschungsinteressen liegen u. a. im Bereich der Kombinatorischen Optimierung und haben vielfachen Anwendungsbezug. Sie dienen beispielsweise dazu, effiziente Fluchtwege bei Großveranstaltungen zu gestalten. Skutella studierte Mathematik und Physik an der RWTH Aachen. Seine Dissertation an der TU Berlin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Verschiedene Auslandsaufenthalte führten ihn u. a. an das Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA. Seit 2007 lehrt Skutella am Institut für Mathematik an der TU Berlin.


Einstein-Gastprofessur

Prof. Ai Weiwei

Ai Weiwei zählt zu den international anerkannten und wichtigsten Vertretern der Gegenwartskunst. Der chinesische Künstler, der sich in seinem Werk sowohl in der Bildenden Kunst als auch zwischen den künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen bewegt, tritt eine Einstein-Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin an.

Ai betreut an der UdK eine Fachklasse im regulären Studienbetrieb. Zusätzlich gibt er Open Lectures, in denen der Dialog mit dem Künstler auch für die interessierte Öffentlichkeit ermöglicht wird.


Ehemalige

Prof. Dr. Stefan Raunser

Mit seiner Forschung über die Struktur von Makromolekülen avancierte Stefan Raunser zu einem der weltweit führenden Strukturbiologen. Seine Forschung erteilt unter anderem Aufschlüsse über Ursachen erhöhter Cholesterinwerte, Giftstoffe im Körper und Krebs. Ab 2014 hat Raunser den Lehrstuhl für Membranbiochemie an der Freien Universität Berlin inne. Der erst 37-jährige Forscher hat bereits als Nachwuchsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund und als Postdoktorand an der Harvard University gearbeitet. 


Fotos
Ai Weiwei: © Matthias Heyde

Sofern nicht anders vermerkt, liegen die Bildrechte jeweils bei den Wissenschaftlern.

Termine

20.05.2016
Day of Algebraic and Arithmetic Geometry: mit Vorträgen der Einstein Visiting Fellows Rahul Pandharipande und Vasudevan Srinivas, BBAW

27.-28.05.2016
Internationale Konferenz "Changing Views in Cancer" der Charité-Universitätsmedizin Berlin


18.-22.07.2016
7th European Congress of Mathematics an der TU Berlin