Hier erfahren Sie mehr über die aktuellen Einstein-Professoren.


Was Claudia Draxl interessiert, ist nur einige Millardstel Meter groß: Die Einstein-Professorin für Theoretische Festkörperphysik von der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht Phänomene im Nanobereich. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen Wechselwirkungen und Anregungen in Nanostrukturen und Hybrid-Materialien. Um ein tiefgreifendes Verständnis neuartiger Nanomaterialien zu erlangen, arbeitet Claudia Draxl mit analytischen Ansätzen der Mathematik und umfangreichen Computersimulationen. mehr
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hélène Esnault


Hélène Esnault wurde als Professorin für Zahlentheorie an die FU berufen. Ihre Fachkollegen loben die Französin für die außergewöhnlich große Bandbreite ihrer Arbeitsgebiete, die von der Analysis über die Geometrie bis zur Zahlentheorie reicht. In den letzten Jahren haben Mathematiker die Grenzen ihrer traditionellen Teildisziplinen bewusst überschritten und dadurch neue, zum Teil sensationelle Erkenntnisse erlangt. Hélène Esnault treibt diese Entwicklung mit ihrer Forschung in der Diophantischen Mathematik weiter voran.


Gitta Kutyniok ist Professorin für Angewandte Funktionalanalysis an der Technischen Universität Berlin. Die Arbeiten der Mathematikerin erstrecken sich von der Grundlagenforschung bis in Bereiche mit konkreten Anwendungen - zum Beispiel die Signal- und Bildverarbeitung. Gitta Kutyniok arbeitete bereits an amerikanischen Top-Hochschulen wie Princeton und Stanford. In Berlin verstärkt sie die unter anderem durch die Berlin Mathematical School und das DFG-Forschungszentrum MATHEON exzellent aufgestellte mathematische Forschung.


Martin Oestreich hat sich in ungewöhnlich kurzer Zeit als Spitzenwissenschaftler etabliert. 2001 wurde der Chemiker mit erst 29 Jahren Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, 2006 folgte eine Professur an der Universität Münster. Seit 2011 ist Martin Oestreich Einstein-Professor für Organische Chemie an der Technischen Universität Berlin. Sein Schwerpunkt Synthese und Katalyse liegt im Spannungsfeld von Material- und Lebenswissenschaften. Die Professur gehört zum Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat).


Juri Rappsilber ist eine Pionierleistung auf dem Gebiet der Proteinforschung gelungen: Der Einstein-Professor für Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin hat ein Verfahren entwickelt, mit dem er das Zusammenwirken der Makromoleküle aufklären kann. Damit erlangte der Wissenschaftler auf seinem Fachgebiet eine international führende Rolle. 2010 nahm Juri Rappsilber eine Professur an der Universität von Edinburgh an. Als Einstein-Professor kehrte er ein Jahr später an die Hochschule zurück, an der er 1995 sein Diplom in Chemie erwarb. mehr


Wie funktionieren Lernen und Erinnern im Gehirn? Diese Frage treibt die Forschung von Dietmar Schmitz an. Der Einstein-Professor für Neurowissenschaften an der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist unter anderem Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure. Dietmar Schmitz kam bereits während seines Medizinstudiums nach Berlin, 2005 wurde er Professor für Neurowissenschaften an der Charité. Doch nur mit Unterstützung der Einstein Stiftung konnte der international umworbene Forscher auch ab 2011 weiterhin in Berlin gehalten werden.
Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren.
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