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Christopher Beattie

Der Mathematiker Christopher Beattie vom Virginia Polytechnic Institute beschäftigt sich mit Modellen zur Simulation turbulenter reaktiver Strömungen und anderer chemischer oder thermischer Transportphänomene in den Prozesswissenschaften.

Insbesondere wird er seine Methoden in die Entwicklung neuer Turbinen an der TU einbringen und am Einstein-Zentrum ECMath an der Lösung von Datenassimilationsproblemen mithilfe von Reduktionstechniken bei Modellen arbeiten.

Beattie hat bereits für die NASA gearbeitet und war Alexander von Humboldt Fellow.

Foto: Christopher Beattie

Mein Projekt

Dem kniffligen Problem der kompakten computergestützten Darstellung komplexer Transportphänomene begegnet man in den unterschiedlichsten Bereichen - von der Steuerung turbulenter reaktiver Strömungen in Strahltriebwerken bis zur Voraussage von Nährstoffkonzentrationen, die toxische Algenblüten in Flussmündungen auslösen können. Dieses ziemlich verbreitete Problem bildet den ersten Schwerpunkt dieses Projekts, das mit einem Workshop zum Thema “Modellreduktion von Transportphänomenen“ eingeleitet wird, der im Frühjahr 2015 stattfindet und eine internationale Gruppe von Sachverständigen aus den wichtigsten beteiligten Disziplinen zusammenführt: Systemmodellierung, Hydrodynamik, computergestützte Steuerung und Modellreduktion. Das Ziel ist ein befruchtender Austausch von Ideen und Sichtweisen innerhalb der Gruppe, in den alle gewonnen Einsichten und Erfahrungen einfließen. 

(März 2015)

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