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		<lastBuildDate>Mon, 10 Jun 2013 13:35:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Neue Einstein-Professur für die TU Berlin</title>
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			<description>Mit einer finanziellen Berufungsunterstützung der Einstein Stiftung Berlin konnte die Technische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><i>Mit einer finanziellen Berufungsunterstützung der Einstein Stiftung Berlin konnte die Technische Universität Berlin&nbsp;Michael Joswig für die Professur „Diskrete Mathematik / Geometrie“ gewinnen. Der renommierte Mathematiker besetzt damit eine von mittlerweile vier Einstein-Professuren an der TU Berlin. Seit 2011 fördert die Einstein Stiftung Berlin sogenannte „Einstein-Professuren“, um internationale Spitzenkräfte in Wissenschaft und Forschung für den Standort Berlin zu gewinnen. Michael Joswig hat die Professur zum 1. Juni 2013 angetreten.</i></div>
<div>Michael Joswig gehört zu den weltweit führenden Forschern im Bereich der polyedrischen und geometrischen Kombinatorik. Er arbeitet an aktuellen Themen und Methoden unter anderem aus den Bereichen Polyedertheorie, Algorithmische Geometrie, Kombinatorische Topologie, Diskrete Differentialgeometrie, Tropische Geometrie, Computeralgebra und Visualisierung. Insbesondere leistete er herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Mathematischen Software. Zusammen mit weiteren Forschern entwickelte er die Software „polymake“, die für die Diskrete Geometrie neue Maßstäbe gesetzt hat und weltweite Verbreitung als die Standardsoftware in diesem Bereich fand. Sie ist anwendbar für geometrische Methoden, Analysen oder Visualisierungen, die zum Beispiel bei der Klärung und Optimierung von Wirtschaftsprozessen Anwendung finden können. Sie ist ebenfalls hervorragend für den Einsatz in der Lehre geeignet. Weitere Aktivitäten sind an der Schnittstelle zur Computergrafik und zur mathematischen 3D-Visualisierung angesiedelt.</div>
<div><b>Zur Person</b></div>
<div>Michael Joswig studierte Mathematik und Informatik an der Universität Tübingen sowie an der ETH Zürich, promovierte in Tübingen und habilitierte sich an der TU Berlin. Mit den Mathematikern der TU Berlin führte er bereits mehrere Forschungsprojekte durch, hielt Gastvorlesungen und gehörte 2004 zu den Gründungsmitgliedern des DFG-Forschungszentrums MATHEON in Berlin. Er forschte unter anderem am international renommierten Mathematical Sciences Research Institute (MSRI) in Berkeley, Kalifornien, USA, sowie im Research Institute for Symbolic Computation in Linz, Österreich, das zu den weltweit führenden Standorten im Bereich der Mathematischen Software gehört. Danach lehrte und forschte er in Frankfurt am Main, Magdeburg und Berlin. Seit 2004 hatte er die Professur Algorithmische Diskrete Mathematik an der TU Darmstadt inne. Sein internationales Renommee führte ihn unter anderem in den Vorstand der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV), wo er auch für die Herausgabe der „Mitteilungen der DMV“ verantwortlich zeichnet. Aufgrund seiner umfangreichen Lehrerfahrungen wird er daneben eine exzellente Bereicherung für die Grund- und Servicevorlesung zur „Computerorientierten Mathematik“ sein, die ein Alleinstellungsmerkmal der TU Berlin ist.</div>
<div><b>Verstärkung für die mathematische Spitzenforschung in Berlin</b></div>
<div>An der TU Berlin wird das Spektrum seiner Professur sehr weitreichend sein: Professor Joswig wird aktiv an dem DFG-Forschungszentrum MATHEON „Mathematik für Schlüsseltechnologien“, an dem neu eingeworbenen Einstein-Zentrum „ECMath“ sowie an der Berlin Mathematical School (BMS), gefördert durch die Exzellenzinitiative, mitwirken. Eine Einbindung in den Sonderforschungsbereich/Transregio „Discretization in Geometry and Dynamics“ und in das DFG-Graduiertenkolleg &nbsp;„Methods for Discrete Structures“ ist ebenso vorgesehen.</div>
<div>TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach sagte: „Die prominente Besetzung der Professur bietet der TU Berlin und damit auch dem Wissenschaftsstandort Berlin die großartige Chance, sich in dem jungen Teilgebiet der Mathematischen Software international an die Spitze zu setzen und die weltweite Sichtbarkeit der gesamten Berliner Mathematik und des Einstein-Zentrums ECMath nachhaltig zu stärken. Damit ist Berlin auch in Zukunft in der gesamten Breite der modernen Mathematik international herausragend aufgestellt.“</div>
<div>„Die Einstein Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt die besten Köpfe nach Berlin zu holen und strategische Berufungen zu ermöglichen, die sich auf eine nachhaltige Entwicklung des Wissenschaftsstandorts auswirken. Für mich ist die Berufung von Michael Joswig ein eindrucksvolles Beispiel hierfür“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Grötschel, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung Berlin.
Foto: TU Berlin/Pressestelle/Dahl</div>]]></content:encoded>
			<category>Förderung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>An den Grenzen der Religionen</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/an-den-grenzen-der-religionen/rss.xml</link>
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Mit welchen Augen sehen muslimische Gelehrte die Bibel? Knapp 100 Besucher waren am 14....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica"><i></i></p>
<i>Mit welchen Augen sehen muslimische Gelehrte die Bibel? Knapp 100 Besucher waren am 14. Mai&nbsp;2013 in die St. Matthäus-Kirche am Kulturforum gekommen, um Sabine Schmidtkes Antwort auf diese Frage zu hören.&nbsp;Die renommierte Islamwissenschaftlerin und frühere Diplomatin richtet mit finanzieller Unterstützung der Einstein Stiftung mehrere deutsch-israelische Summer Schools aus.</i> 
In ihrer Vorlesung nahm die Professorin von der Freien Universität Berlin ihre Zuhörer mit auf eine kulturhistorische Reise in den Nahen Osten. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand das ambivalente Verhältnis muslimischer Gelehrter zur Bibel: Oft vertreten sie die Auffassung, dass der Prophet Muhammad bereits in der Bibel angekündigt worden sei und zitieren entsprechende Bibelverse. Genauso oft findet sich in muslimischen Texten aber auch das Urteil, dass Christen und Juden ihre Offenbarungsschriften verfälscht haben sollen. Diese Meinung wurde bestärkt durch die vielen Übersetzungen der Bibel in andere Sprachen. 
&quot;Obwohl die beiden Auffassungen offensichtlich im Widerspruch zueinander stehen, tauchen sie in religiösen Schriften nicht selten direkt nebeneinander auf&quot;, sagt Sabine Schmidtke. &quot;In Ansätzen finden sich diese Argumentationsweisen schon im Koran selbst.&quot; So stehe dort zum Beispiel: &quot;Unser Gott und euer Gott sind einer.&quot; 
Doch wie kamen die muslimischen Autoren im frühen Mittelalter zu ihrem Wissen über die Bibel? Welchen Zugang hatten sie zur Heiligen Schrift der Christen? &quot;Da tappt die Wissenschaft noch heute im Dunkeln&quot;, so Sabine Schmidtke. Sie ist überzeugt, dass heutige Islamwissenschaftler die Sprachkenntnisse der frühen muslimischen Autoren oft überschätzen. Manche Autoren des frühen Mittelalters zitierten zum Beispiel einen Bibelvers in mehreren Sprachen, merkten aber nicht, dass es sich um denselben Vers handelte. Die entsprechenden Stellen hatten sie offenbar nur aus der Sekundärliteratur übernommen, ohne die zitierte Sprache zu verstehen. 
&quot;Erst für das 13. Jahrhundert ist eindeutig belegt, dass muslimische Gelehrte Zugang zu arabischen Übersetzungen der Bibel hatten&quot;, erklärt Sabine Schmidtke. In dieser Zeit bildete sich auch eine muslimische Bibelwissenschaft heraus, die sich zwar über die Jahrhunderte veränderte, aber bis heute fortbesteht. 
Die Geschichte dieser Disziplin wissenschaftlich zu untersuchen, ist für Sabine Schmidtke eine große Herausforderung, da das Forschungsfeld stark ideologisch aufgeladen sei: &quot;Ich denke, wir sollten die Unterschiede zwischen den Religionen anerkennen, aber ihre Geschichte zugleich als unsere gemeinsame Kulturgeschichte begreifen.&quot;
Text: Julia Walter // Foto: Moritz Vennemann
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<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica"></p>
<div></div>

]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 May 2013 15:17:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Informationsveranstaltung</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/news/informationsveranstaltung/rss.xml</link>
			<description>Planen Sie ein Forschungsprojekt an einer Berliner Universität? Kennen Sie die Programme der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Planen Sie ein Forschungsprojekt an einer Berliner Universität? Kennen Sie die Programme der Einstein Stiftung bereits?&nbsp;Im Juni stellt die Stiftung gemeinsam mit den Ansprechpartnern der Universitäten ihre Fördermöglichkeiten vor.&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 12:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Askese der Algebra</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/news/askese-algebra/rss.xml</link>
			<description>Die Mathematikerin Hélène Esnault lehrt als erste &quot;Einstein-Professorin&quot; an der FU Berlin. Nach dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<br/>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Förderung für Goldberg und Levin</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/foerderung-fuer-goldberg-und-levin/rss.xml</link>
			<description>Die Linguistin Adele Goldberg und der Medienwissenschaftler Thomas Y. Levin, renommierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><i>Die Linguistin Adele Goldberg und der Medienwissenschaftler Thomas Y. Levin, renommierte Wissenschaftler der Princeton University, können ihre Arbeit an der Freien Universität Berlin in den nächsten beiden Jahren fortsetzen. Das Einstein Visiting Fellow-Programm der Einstein Stiftung Berlin fördert die Integration international herausragender Wissenschaftler in die Berliner Forschungslandschaft. Goldberg und Levin erhalten jeweils 150.000 Euro im Jahr um ihre Forschungsvorhaben in Berlin weiterzuverfolgen.&nbsp;</i></div>
<div></div>
<div>Adele Goldberg, Professorin für Linguistik, und Thomas Y. Levin, Professor für Medientheorie und –geschichte, sind beide bereits seit November 2010 Einstein Visiting Fellows an der Freien Universität Berlin: Goldbergs Arbeitsgruppe ist am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ angesiedelt; Levin kooperiert mit der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien. Die Förderung der Einstein Stiftung hat nicht nur den akademischen Austausch zwischen der Freien Universität Berlin und der Princeton University verstärkt, sie hat auch zu einem neuen gemeinsamen interdisziplinären Kooperationsprojekt „Aesthetik, Sprache und Medien“ („Aesthetics, Language and Media“) geführt. Die Initiative ist in Princeton angesiedelt und wird über die Dauer der Fellowships hinausgehen.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Die Arbeitsgruppe Adele Goldbergs am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ befasst sich mit Spracherwerb sowie mit dem Zusammenspiel von Sprache mit emotionalen, körperlichen und kognitiven Prozessen. In Zusammenarbeit mit der Linguistin Francesca Citron und dem Professor für Neurowissenschaft und Pragmatik der Sprache Friedemann Pulvermüller von der Freien Universität Berlin werden in den Forschungsprojekten sowohl psychologische als auch neurowissenschaftliche Verfahren eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Wie entsteht Bedeutung? Wie wird die Komplexität von Sprache intuitiv gelernt? &nbsp;</div>
<div></div>
<div>„Adele Goldberg gehört zu einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern weltweit, die Sprachtheorie und empirische psycholinguistische Forschung auf innovative Weise verbinden. Ihre Forschungsarbeiten passen wunderbar zum Profil des Clusters“, sagt Hermann Kappelhoff, Sprecher von „Languages of Emotion“.</div>
<div></div>
<div>Mit seinem theoretischen und methodischen Wissen bereichert Thomas Levin die Forschungsagenda der Friedrich Schlegel Graduiertenschule um das Feld der Mediengeschichte, denn im Zentrum seines Berliner Projektes steht mit dem akustischen Brief eine in Vergessenheit geratene Medientechnik. Dabei war es in Europa, Nord- und Südamerika in der ersten Hälfte des Jahrhunderts gängige Praxis gesprochene Briefe auf Grammophon-Platten zu verschicken. Dieses bisher von der Medienwissenschaft übersehene Phänomen der „Phonopost“ ist Vorläufer der heutigen Voicemail. Levin erstellt mit seiner Arbeitsgruppe erstmals ein digitales Forschungsarchiv dieser Grammophon-Briefe.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>„Mit Hilfe der Einstein Stiftung konnte ich an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit talentierten und erfahrenen Wissenschaftlern aufbauen“, sagt Levin. „Gemeinsam betreiben wir die Medienarchäologie der heimischen Tonaufnahmen, das heißt, wir beschäftigen uns mit jenem Moment, in dem Menschen erstmals ihre eigene Stimme so hören konnten wie andere sie wahrnehmen.“ Eine Ausstellung, eine internationale Konferenz und eine Monographie über den akustischen Brief sind geplant.&nbsp;</div>
<div></div>
<div><b>Weitere Informationen</b></div>
<div>Dr. Nina Diezemann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Cluster Languages of Emotion der Freien Universität Berlin, Tel. 030 / 838-57864, E-Mail: nina.diezemann@fu-berlin.de</div>
<div></div>
<div>Christian Martin, Kommunikation und Entwicklung, Einstein Stiftung Berlin, Tel. 030 / 20370-248 Email: christian.martin@einsteinfoundation.de</div>
<div></div>
<div><b>Im Internet</b></div>
<div>•<span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre">	</span>www.einsteinfoundation.de</div>
<div>•<span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre">	</span>www.loe.fu-berlin.de</div>
<div>•<span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre">	</span>www.fsgs.fu-berlin.de</div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 17:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Parlamentarischer Abend</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/parlamentarischer-abend/rss.xml</link>
			<description>Über 150 hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten anlässlich des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Über 150 hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten anlässlich des Parlamentarischen Abends am 19. März 2013 über die Potenziale der Einstein Stiftung für den Standort Berlin. Die Veranstaltung im Abgeordnetenhaus von Berlin richtete die Einstein Stiftung gemeinsam mit der Berlin Partner GmbH aus.&nbsp;</i>
Anja Schillhaneck, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Abgeordnetenhaus, steht der Exzellenzförderung durch die Einstein Stiftung noch kritisch gegenüber. „Brauchen wir zusätzlich zu den Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen noch eine Institution in Berlin, die Exzellenzförderung betreibt?“, fragte die Politikerin. Im Bereich der personenbezogenen Förderung, in dem die Stiftung vor allem mit Programmen zur Nachwuchsförderung und zur internationalen Sichtbarkeit Berlins große Erfolge erzielt hat, beantwortet Anja Schillhaneck diese Frage jedoch mit einem klaren „Ja“. &nbsp;
„Die Einstein Stiftung bringt die Universitäten dazu, institutionenübergreifend zu denken – das ist keine Selbstverständlichkeit“, antwortet Ludwig Kronthaler, Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft, auf die Frage nach den Potenzialen der Stiftung. Seine Meinung teilen auch die frühere Hamburger Finanzsenatorin Ingrid Nümann-Seidewinkel und Mathematikprofessor Günter M. Ziegler von der Freien Universität, beide Gremienmitglieder der Einstein Stiftung. Ziegler sieht im Konzept der Stiftung auch einen Standortvorteil für Berlin: „Die Einstein Stiftung macht die Berufungen der Hochschulen zu Berliner Berufungen.“ Damit die Stiftung ihren Aufgaben nachkommen könne, forderte Nümann-Seidewinkel mit Nachdruck adäquate Rahmenbedingungen und eine verlässliche langfristige Finanzierung.
Der ehemalige Staatssekretär Nicolas Zimmer hat seine früheren Vorbehalte gegenüber der Stiftung ganz abgelegt. „Ich habe vor der Gründung große Bedenken gehabt, nicht wegen der Ziele der Stiftung, sondern hinsichtlich der juristischen Konstruktion und der parlamentarischen Kontrolle. &nbsp;Ich glaube aber, dass die Einstein Stiftung durch ihre Arbeit in den letzten Jahren überzeugen konnte“, so der heutige Vorstandsvorsitzende der Technologiestiftung Berlin. Diese Auffassung teilt auch Karlheinz Nolte von der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus: „Für die kurze Zeit ihres Bestehens – die Stiftung befindet sich quasi noch im Kindergartenalter – hat sie gute Arbeit geleistet.“
Text: Julia Walter // Foto: Christof Rieken]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 14:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesverdienstkreuz für Nele Hertling</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/bundesverdienstkreuz-fuer-nele-hertling/rss.xml</link>
			<description>

Nele Hertling wurde am 7. März mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für ihren nationalen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[

Nele Hertling wurde am 7. März mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für ihren nationalen und internationalen Einsatz für Kunst und Kultur verlieh Bundespräsident Joachim Gauck ihr das Verdienstkreuz 1. Klasse. Seit Anfang 2013 ist die Vizepräsidentin der Akademie der Künste Mitglied im Beirat der Einstein Stiftung Berlin. 
<link http://www.adk.de/de/akademie/aufbau-aufgaben/praesident.htm - external-link-new-window "Opens external link in new window">zur Akademie der Künste Berlin</link>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 11:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Imagebroschüre veröffentlicht</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/imagebroschuere-veroeffentlicht/rss.xml</link>
			<description>Die Imagebroschüre der Einstein Stiftung Berlin ist erschienen. Das Heft gibt einen Überblick über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Imagebroschüre der Einstein Stiftung Berlin ist erschienen. Das Heft gibt einen Überblick über die Ziele und&nbsp;die verschiedenen Förderprogramme der Stiftung. Sie wollen einen Blick hinein werfen?&nbsp;
<link 215 - internal-link "Opens internal link in current window">Zum Blättern öffnen</link>
<link fileadmin/einstein/Bilder/Imagebrosch%C3%BCre/Einstein-Broschuere.pdf - download "Initiates file download">pdf zum Download</link>
Wenn Sie ein Druckexemplar erhalten möchten, nutzen Sie für Ihre Anfrage bitte das <link 33 - internal-link "Opens internal link in current window">Kontaktformular</link>.
]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stipendienprogramm verlängert</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/stipendienprogramm-fuer-mathematiker-verlaengert/rss.xml</link>
			<description>Die Einstein Stiftung bringt exzellente Wissenschaftler rund um den Globus nach Berlin: Mit dem IMU...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Die Einstein Stiftung bringt exzellente Wissenschaftler rund um den Globus nach Berlin: Mit dem IMU Berlin Einstein Foundation Fellowship ermöglicht die Stiftung herausragenden Mathematikern aus Entwicklungs- und Schwellenländern Forschungsaufenthalte in Berlin. Der Vorstand hat nun die Verlängerung des Stipendienprogramms beschlossen.</i> <br /> <br /> Die Einstein Stiftung Berlin führt das erfolgreiche Stipendienprogramm IMU Berlin Einstein Foundation Fellowship fort. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative der Einstein Stiftung, der International Mathematical Union (IMU) sowie der Berlin Mathematical School (BMS) und richtet sich an Mathematiker aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Ihnen ermöglicht das Stipendium einen drei- bis neunmonatigen Forschungsaufenthalt an einer Institution der Berliner Mathematik. Über die Verlängerung des Programms hat der Vorstand der Einstein Stiftung in seiner jüngsten Sitzung entschieden. <br /> <br /> „Exzellente Mathematiker gibt es nicht nur in der westlichen Welt. Die Förderung richtet sich daher insbesondere auf diejenigen, die ansonsten kaum Chancen auf eine wissenschaftliche Karriere hätten. Davon profitiert auch Berlin als internationaler Wissenschaftsstandort“, sagt Martin Grötschel, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin. <br /> <br /> Das Stipendienprogramm wurde im Oktober 2010 eingerichtet und trug maßgeblich dazu bei, dass die IMU ihren ständigen Hauptsitz im Jahr 2011 nach Berlin verlegte. Der Schwerpunkt der Förderregionen orientiert sich am IMU „Committee for Developing Countries“ und umfasst somit Südamerika, Afrika und Asien. <br /> <br /> Bislang wurden 19 Stipendien vergeben, vier davon an Frauen. Die Stipendiaten kamen bisher unter anderem aus Uruguay, Tunesien und der Mongolei. Die Forschung, die die Doktoranden und Postdoktoranden in Berlin betreiben, ist nicht selten relevant für die Entwicklung ihrer Heimatländer. So hat Dany Pascal Moualeu aus Kamerun beispielweise ein mathematisches Modell zur Ausbreitung von Tuberkulose entwickelt – einer Krankheit, an der 2010 in Kamerun geschätzte 60.000 Menschen erkrankten. Am Zuse-Institut Berlin arbeitet der Mathematiker mit einer Software, an der er sein Modell für die Bedingungen in Kamerun theoretisch überprüfen kann. Seine Ergebnisse sollen helfen die Tuberkulose-Prophylaxe zu verbessern. <br /> <br /> Derzeit bereiten sich 13 weitere Stipendiaten auf ihren Berlin-Aufenthalt vor. „Wir freuen uns sehr, dass die Einstein Stiftung Berlin das Stipendienprogramm weiter fördert. Die vielversprechenden jungen Mathematikerinnen und Mathematiker, denen wir mit diesem Programm eine entscheidende wissenschaftliche Unterstützung bieten können, kehren als Berlin-Botschafter in ihre Heimatländer zurück und können dort die mathematische Entwicklung signifikant voranbringen“, sagt BMS-Sprecher John M. Sullivan. <br /> <br /> Ein Porträt des Stipendiaten Dany Pascal Moualeu finden Sie unter www.einsteinfoundation.de]]></content:encoded>
			<category>Förderung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 14:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Top-Chemiker wird neuer Fellow</title>
			<link>http://www.einsteinfoundation.de/de/aktuelles/details/article/top-chemiker-wird-einstein-visiting-fellow/rss.xml</link>
			<description>Detlef Günther erhält von der Einstein Stiftung Berlin eine Förderung als Einstein Visiting Fellow....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 13.0px Verdana"><i>Detlef Günther erhält von der Einstein Stiftung Berlin eine Förderung als Einstein Visiting Fellow. Der Chemiker ist Professor für Spurenelement- und Mikroanalytik an der ETH Zürich und einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der anorganischen Massenspektrometrie. </i><span style="font: 13.0px 'Lucida Grande'"><br /> <br /> </span>Ob Feinstaubbelastung in der Luft oder Weichmacher im Kinderspielzeug – zu vielen alltäglichen Erkenntnissen wären wir ohne die analytische Chemie nie gelangt. Die „School for Analytical Sciences“ (SALSA), eine neue Graduiertenschule an der Humboldt-Universität zu Berlin, führt Analytiker aus der Chemie und angrenzenden Wissenschaften zusammen. Dank der Einstein Stiftung Berlin ist es der Humboldt-Universität gelungen, Detlef Günther von der ETH Zürich langfristig für die Graduiertenschule zu gewinnen. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit motivierten Nachwuchswissenschaftlern und den erfahrenen Kollegen der Humboldt-Universität zu Berlin an dieser spannenden Thematik zu arbeiten. Ich erinnere mich an Adlershof noch aus meiner Zeit als Doktorand vor 24 Jahren und habe mit Freude verfolgt, wie sich dort innerhalb der letzen zwei Jahrzehnte ein hervorragender Wissenschaftsstandort entwickelt hat“, sagt Detlef Günther. Er wird vor allem seine Expertise bei der Analyse von Nanopartikeln einbringen. Forschungen in diesem Bereich sind entscheidend bei der Entwicklung von neuen Materialien und tragen zu Innovationen in der Nanotechnologie bei. <span style="font: 13.0px 'Lucida Grande'"><br /> <br /> </span>Als Einstein Visiting Fellows werden herausragende internationale Wissenschaftler gefördert, die exzellente Bereiche der Berliner Wissenschaft durch ihre Kompetenz ergänzen. Sie sollen längerfristig Teil des Wissenschaftsstandortes werden und dessen internationale Verknüpfung stärken. Hierfür absolvieren die Spitzenwissenschaftler mindestens viermal jährlich einen mehrwöchigen Aufenthalt in Berlin. Zum Aufbau einer Nachwuchsforschungsgruppe und für die Bearbeitung gemeinsamer Projekte mit den Berliner Kollegen stehen pro Fellow jährlich bis zu&nbsp;150 000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Berliner Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und DFG-Forschungszentren. <span style="font: 13.0px 'Lucida Grande'"><br /> <br /> </span>Mit der Aufnahme von Detlef Günther in das Programm steigt die Zahl der geförderten Einstein Visiting Fellows auf zwölf. Unter ihnen bleibt auch weiterhin die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Nancy Fraser. Ihrem Verlängerungsantrag gab der Vorstand der Einstein Stiftung ebenfalls auf seiner letzten Sitzung statt. <i><br /></i></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 12:04:00 +0100</pubDate>
			
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