Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein-Forschungsvorhaben

 Hier finden Sie eine Übersicht der Einstein-Forschungsvorhaben.

Geistes- und Kulturwissenschaften

Autonomie und Funktionalisierung – eine ästhetisch-kulturhistorische Analyse der Kunstbegriffe in der bildenden Kunst in Berlin von den 1990er Jahren bis heute

Wie haben sich künstlerische Praxen und der Kunstbegriff in der Zeit seit 1989 bis heute geändert? Welche Rolle spielten dabei konkrete historische Umstände der politischen Wende? Im Fokus der Fragestellung nach dem Verhältnis von Autonomie und Funktionalisierung steht die Entwicklung der Berliner bildenden und performativen Künste im Vergleich mit Entwicklungen in London, Wien und Warschau seit den 1990er Jahren. Das Projekt, das Professorin Judith Siegmund (Universität der Künste) leitet, wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Udk in Kooperation mit der FU und unter Mitarbeit der Weißensee-Kunsthochschule sowie der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin durchgeführt.

Laufzeit: 04/2016 - 03/2018

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Judith Siegmund
Universität der Künste Berlin
Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung
Lietzenburger Str. 45
10789 Berlin
E-Mail: judithsiegmund@udk-berlin.de

Tel.: 030 / 3185 2536

 

Lehren - Sammeln - Forschen. Das Berliner Theatrum anatomicum und seine Bedeutung für die Medizin im 18. Jhdt.

Thomas Schnalke, Direktor des medizinhistorischen Museums der Charité, erforscht die Geschichte des Berliner Theatrum Anatomicum. Er will herausfinden, welche Bedeutung das 1713 eingerichtete Anatomische Theater für die Entwicklung der Medizin im 18. Jahrhundert hatte.

Laufzeit: 10/2013 - 09/2016

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Schnalke
Charité-Universitätsmedizin Berlin
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Charitéplatz 1 
10117 Berlin
Telefon: 030/ 450 536 077
Fax: 030/ 450 536 905
E-Mail: thomas.schnalke@charite.de

Link zum Projekt


Antragsteller: Charité Universitätsmedizin Berlin 
Kooperationspartner: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

 

Viaggio da Berlino a Zante

„Viaggio da Berlino a Zante“ ist ein Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Das Projekt untersucht den Kultur- und Wissenstransfer zwischen Deutschland, Italien und Griechenland im 19. Jahrhundert und soll einen Beitrag dazu leisten, Berlin als geistig-kulturellen Ort der Bildung einer gemeinsamen europäischen Moderne zu verstehen.

Laufzeit: 06/2017 - 05/2020

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Miltos Pechlivanos
FU Berlin
Habelschwerdter Allee 45 
14195 Berlin
Telefon: 030 / 83852933
E-Mail:m.pechlivanos@fu-berlin.de

Lebenswissenschaften

Active plasmonic nano-antennas for generating, detecting, and converting quantum light (ActiPLAnt)

Die Physikprofessoren Oliver Benson und Kurt Busch von der Humboldt-Universität zu Berlin bilden für die nächsten drei Jahre ein Forschertandem mit ihren israelischen Fachkollegen Ronen Rapaport  und Uriel Levy von der Hebrew University Jerusalem. Im Rahmen des Einstein-Forschungsvorhabens „Actiplant“ versuchen die Forscher herauszufinden, wie sich mithilfe von Erkenntnissen aus der Quantenmechanik die Emission und Absorption von Licht kontrollieren lässt. Dabei arbeiten sie auf kleinster Skala: Sie wollen einzelne Lichtquanten untersuchen und manipulieren.

Laufzeit:
01/2014 - 01/2017

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Oliver Benson
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Physik
Nanooptik
Newtonstr. 15
12489 Berlin
Telefon: 030/ 209 347 11
Fax: 030/ 209 347 18
E-mail: oliver.benson@physik.hu-berlin.de
Homepage


Antragsteller:
Humboldt-Universität zu Berlin
Kooperationspartner: Hebrew University of Jerusalem

Functional Role of Feedback in Sensory Representation

Das neurowissenschaftliche Projekt „Functional Role of Feedback in Sensory Representation“ zielt darauf ab, die neuronalen Grundlagen der Sinneswahrnehmung besser zu verstehen. Untersucht werden zelluläre Mechanismen bei der Kombination von Sinneswahrnehmungen mit intern bereits vorhandenem Wissen über diese Sinneswahrnehmungen. Die Hypothese: Tief in der Großhirnrinde sitzende sogenannte „pyramidale Zellen“ sind hierfür verantwortlich. Das Projekt wird von der HU Berlin in Kooperation mit der TU Berlin durchgeführt.

Laufzeit: 05/2017 - 04/2020
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Matthew Larkum
HU Berlin
Neurocure Cluster of Excellence
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Telefon: 030 / 450539117
E-Mail: matthew.larkum@gmail.com

Prof. Dr. Henning Sprekeler
TU Berlin
Modellierung Kognitiver Prozesse
Marchstrasse 23
10587 Berlin
Telefon: 030 / 31424390
E-Mail: h.sprekeler@tu-berlin.de

 

 

Mechanisms of Critical Illness-induced Cognitive Dysfunctions

Überlebende einer Sepsis haben oft mit kognitiven Dysfunktionen zu kämpfen. Warum dies so ist und welche Therapieansätze es hierfür gibt, untersucht das neue Einstein-Forschungsvorhaben „Mechanisms of Critical Illness-induced Cognitive Dysfunctions“ von Claudia Spies und Ulrich Dirnagl von der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

Albert Nr. 2: Die Hirn-Retter.

Ansprechpartner:
Univ.-Prof. Dr. Claudia Spies
Klinik für Anästhesiologie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Telefon: 030/ 450 551 102
E-Mail: claudia.spies@charite.de
Homepage

Prof. Dr. Ulrich Dirnagl
Abteilung für Experimentelle Neurologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Telefon: 030/ 450 560134
E-Mail: ulrich.dirnagl@charité.de
Homepage


Antragsteller: 
Charité Universitätsmedizin Berlin 
Kooperationspartner: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

The axonal code of information processing

Eine neue Entdeckung im Gehirn ist der Ausgangspunkt des Einstein-Forschungsvorhabens von Tengis Gloveli (Charité-Universitätsmedizin) und Michael Brecht (Bernstein Center for Computational Neuroscience). Sie haben kürzlich die erste Evidenz dafür geliefert, dass das Axon einer Nervenzelle nicht nur Informationen empfängt, sondern auch selbst Signale sendet. Nun wollen sie herausfinden, wie sich die axonale Aktivität in verschiedenen verhaltensrelevanten Situationen verändert. 

Laufzeit:
01/2014 - 01/2017

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Tengis Gloveli
Charité Universitätsmedizin Berlin
Projektgruppenleitung Zell - u. Netzwerkphysiologie
Institut für Neurophysiologie
Charitéplatz 1
Telefon: 030/ 450 528 214/217
Fax: 030/ 450 539 950
Homepage

Albert Nr. 2: Die Signaldeuter.


Antragsteller:
Charité Universitätsmedizin Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin

Naturwissenschaften

Algorithmische Lineare Algebra: Hochleistungsrechnen, Numerische Stabilität und Fehlertoleranz

Neben Theorie und Experiment gibt es eine “dritte Säule“ in der Wissenschaft: Die modellbasierten Simulationen. Allerdings sind diese Simulationen häufig aufwendig. Das Forschungsvorhaben “Algorithmische Lineare Algebra“ versucht deswegen, den Datenaustausch zwischen Prozessoren zu verbessern. Dazu hat sich ein Team aus Mathematikern von TU Berlin und Hebrew University Jerusalem zusammengefunden, die gemeinsam numerisch stabile Algorithmen entwickeln.

Laufzeit: 2014 - 2017

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Olga Holtz
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 136
10623 Berlin
Telefon: 030 / 314 292 95
Fax: 030 / 314 273 70
E-Mail: holtz@math.tu-berlin.de
Homepage


Antragsteller:
Technische Universität Berlin
Kooperationspartner: Hebrew University Jerusalem

Plasmonic structures enhanced photocatalysis over perovskite and carbon - nitride substrates and the effect of local electric field

Das an der TU Berlin angesiedelte Forschungsvorhaben untersucht den Einsatz von neuen Materialien im Bereich der Photokatalyse. Insbesondere sollen Anwendungen wie beispielsweise selbst reinigende Flächen untersucht oder die Gewinnung von energiegeladenen Chemikalien erforscht werden.

Laufzeit: 05/2017 - 04/2020


Ansprechpartner:

Prof. Dr. Reinhard Schomäcker    
TU Berlin
Institut für Chemie
Fakultät II, Sekretariat TC 8
Strasse des 17. Juni 124
10623 Berlin
Telefon: 030 314 24973
Fax: 030 314 79552 

E-mail: schomaecker@tu-berlin.de 

Weitere Projekte

Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaft

Dass Kunst und Wissenschaft sich an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaft zu exzellenter, interdisziplinärer Forschungskunst vereinen, sieht man schon an dem von den Stipendiaten veranstalteten Programm der Schule. Pro Jahr nimmt die Graduiertenschule sieben Stipendiaten in ihr Programm auf.

Diese bringen ihre Forschungsergebnisse nicht nur als Lehrende und Vortragende in das Bildungsangebot der Universität der Künste ein, sondern veröffentlichen ihre Erkenntnisse auch als Ausstellungen, Filme oder Bücher. Betreut werden die Stipendiaten mit einem Angebot aus Seminaren, Workshops, Vorträgen, Ringvorlesungen, Tagungen, Konzerten, Ausstellungen, Performances und Präsentationen.

Laufzeit: 2011- 2013 und 2014 - 2018

Ansprechpartner:
Prof. Nik Haffner
Universität der Künste Berlin

Sprecher der Graduiertenschule
Graduiertenschule für die Künste im Postgradualen Forum
Einsteinufer 43
10595 Berlin
Telefon: 030/ 318 521 05

Fax: 030/ 318 519 714

E-Mail: graduiertenschule@udk-berlin.de
Homepage

Antragsteller: Universität der Künste
Kooperationspartner: Humboldt-Universität zu Berlin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Helmholtz-Gesellschaft deutscher Forschungszentren, Leibniz-Gesellschaft

Human Rights under Pressure – Ethics, Law and Politics

Aus dem Einstein-Forschungsprojekt ist eine binationale, interdisziplinäre Forschungsgruppe enstanden, in der junge Wissenschaftler an der Hebrew University of Jerusalem und der Freien Universität Berlin zu aktuellen Menschenrechtsfragen forschen. Zwischen 2014 und 2016 werden jährlich 12 bis 14 neue PhD-Kandidaten aufgenommen, die drei Jahre lang an beiden Universitäten forschen. 

Laufzeit: 02/2010 bis 09/2015

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Hoffmann-Holland
Freie Universität Berlin
Fachbereich Rechtswissenschaft
Arbeitsbereich Kriminologie und Strafrecht
Vorsitzender Richter am Landgericht
Boltzmannstr. 3 
14195 Berlin 
Telefon 030/ 838 547 16 oder 030/ 838 540 90
Fax: 030/ 838 540 90
E-Mail: kriminologie@fu-berlin.de
Homepage


Link zum Programm Human Rights under Pressure


Antragsteller: Freie Universität Berlin und Hebrew University of Jerusalem
Kooperationspartner: Universität Potsdam und Deutsches Institut für Menschenrechte

Leibniz-Humboldt-Professur Chemische Biologie

Die Professur wird von der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) ausgeschrieben. Sie legt einen Schwerpunkt auf die interdisziplinäre Grundlagenerforschung biologischer Prozesse, die insbesondere für die Entwicklung von Wirkstoffen zur Beeinflussung biologischer Prozesse wichtig ist. Damit wird Berlin als Standpunkt erfolgreicher Arzneimittelentwicklung gestärkt, außerdem werden theoretische Kenntnis der Proteinfunktionen mittels organisch-chemischer Substanzen gewonnen.

Laufzeit:
2011 - 2019

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christian Hackenberger
Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V. (FMP)
Robert-Roessle-Str. 10
13125 Berlin
Telefon: 030/ 947 931 81
Mail: hackenbe@fmp-berlin.de
Homepage

Presseecho:
HU Berlin, 03.12.2012: “Christian Hackenberger erhält Leibniz-Humboldt-Professur“

Antragsteller: Humboldt-Universität zu Berlin und Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie

Leibniz-Humboldt-Nachwuchsgruppe „Analysis of Functional Surfaces“

Mit seiner Forschungsgruppe “Analysis of Functional Surfaces“ untersucht Dr. Mulazzi Oxidoberflächen, insbesondere deren elektronische Eigenschaften. Dadurch erhoffen sich die Forscher Rückschlüsse darauf, wie diese mit dem Wachstum der Oxide zusammenhängen.

Laufzeit: Bis 12/2015

Ansprechpartner:

Dr. Mattia Mulazzi
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Physik

Experimentelle Physik
Newtonstraße 15

12489 Berlin
Telefon: 030/ 209 377 87
E-mail: mmulazzi@physik.hu-berlin.de
Homepage


Antragsteller: Humboldt-Universität zu Berlin und Leibniz-Institut für Kristallzüchtung

-->