Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Pressemitteilungen

18. Dezember 2013 // (17/13)

Langfristiges Bekenntnis zur Einstein Stiftung gefordert

Stiftungsrat und Vorstand der Einstein Stiftung Berlin begrüßen Entscheidung des Abgeordnetenhauses und fordern langfristiges Bekenntnis zur Stiftung.
 

„Mein Dank gilt den Berliner Abgeordneten, die sich in zahlreichen Gesprächen und Sitzungen im Sinne der Stiftung eingesetzt und damit Weitsicht bewiesen haben“, sagt Martin Grötschel, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung. Die vom Berliner Senat vorgesehenen Haushaltskürzungen in Höhe von 83 Prozent hätten die Stiftung handlungsunfähig gemacht. „De facto wäre das einer Schließung gleichgekommen. Diese konnte in einem gemeinsamen Kraftakt aller Gremienmitglieder der Stiftung zusammen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik abgewendet werden,“ sagt die Stiftungsratsvorsitzende Amélie Mummendey. Bereits bewilligte Projekte sind nun nicht mehr gefährdet und können weiter finanziert werden. Die Einsparungen im Rahmen des Berliner Haushaltsplans führen allerdings dazu, dass die Stiftung aufgrund bereits gebundener Mittel nur in sehr geringem Umfang Bewilligungen in 2014 aussprechen kann.

Angesichts der Haushaltslage ist die Entscheidung des Abgeordnetenhauses ein wichtiger und mutiger Schritt. Das Stiftungsziel, Berlin als weltweit attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren, kann aber nur erreicht werden, wenn sich Berliner Senat und Senatsverwaltung ernsthaft und nachhaltig zur Einstein Stiftung bekennen. Für die dynamische Entwicklung der Stiftung sind ihre angemessene finanzielle Basis sowie für die Wissenschaftsförderung adäquate Rahmenbedingungen und insbesondere Planungssicherheit unabdingbar.

Die Diskussion der vergangenen Monate um den Haushalt der Stiftung haben verdeutlicht, dass die Einstein Stiftung als wichtiger Bestandteil des Wissenschaftsstandortes nicht mehr wegzudenken ist. Die Stiftung erfährt inzwischen eine breite Anerkennung. Die Berliner Universitäten, Politiker, Einstein-Professoren und internationale Wissenschaftler setzten sich gleichermaßen für die Stiftung ein.