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Meeting Einstein

 

4. September 2012, 19 Uhr 

Zufall in kleinen Dosen

Vortrag und Diskussion mit Einstein Visiting Fellow Wendelin Werner, Mathematikprofessor an der Université Paris-Sud

Dass Raum und Zeit ein Kontinuum bilden, akzeptieren wir sofort - obwohl wir nicht leicht erklären können, was das genau heißt. Denn mathematische Begriffe wie der des Kontinuums werden von Intuitionen angeregt, die uns die Welt um uns herum vermittelt. So kann man sich beispielsweise auch Börsenkurse oder die Form von Wolken als Kontinua vorstellen: als zufällige Mak- rophänomene, die aus unendlich kleinen Zufallsereignissen bestehen. Doch wie lässt sich ein Zufallsereignis kontinuierlich zerlegen und wieder zusammensetzen? Und was hat das mit der realen Welt zu tun? Anhand von anschaulichen Beispielen führt Wendelin Werner Sie zu den neusten Erkenntnissen der Wahrscheinlichkeitstheorie.


Wendelin Werner 
ist Professor für Mathematik an der Université Paris-Sud, wo er an Zufallsbewegungen wie Irrfahrten und der Brownschen Bewegung forscht. Im Jahr 2006 erhielt er mit der Fields-Medaille die höchste Auszeichnung für einen Mathematiker - als erster Wahrscheinlichkeitstheoretiker der Geschichte. Seit 2011 ist Wendelin Werner Einstein Visiting Fellow an der Berlin Mathematical School.


Einstein Visting Fellow

The aim of the funding program “Einstein Visiting Fellow“ of the Einstein Foundation Berlin is to bind outstanding foreign scientists into the Berlin research landscape in order to strengthen the international profile of the Berlin universities and research facilities.