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Einstein Doctoral Programme

Mit dem Einstein-Doktorandenprogramm-Preis würdigt die Einstein Stiftung Berlin besonders erfolgreiche strukturierte Doktorandenprogramme an den Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Das Preisgeld soll den Promotionsprogrammen neue Spielräume zur Nachwuchsförderung und strukturellen Weiterentwicklung eröffnen. Gleichzeitig sollen die Preise auch dazu beitragen, die Attraktivität der Doktorandenausbildung in Berlin international sichtbarer zu machen.

Die Preisgelder können zum Beispiel für Stipendien und Doktorandenstellen, Veranstaltungen oder für die Einladung internationaler Gäste verwendet werden. Die beiden erstplatzierten Programme erhalten für die Dauer von drei Jahren jeweils insgesamt 360.000 Euro, das zweitplatzierte Programm insgesamt 300.000 Euro. Während der Dauer ihrer Förderung tragen die Preisträger die Auszeichnung „Einstein Doctoral Programme“.

Preisträger 2019

Berlin School of Integrative Oncology

In der prämierten Graduiertenschule widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin sowie weiteren Partnerorganisationen einem gemeinsamen Ziel: der Erforschung von Krebs. Die BSIO bietet hierfür ein integratives, dreijähriges Doktorandenprogramm in der onkologischen Forschung sowohl für Naturwissenschaftler als auch für Mediziner und sozialwissenschaftlich ausgebildete Nachwuchstalente. Die Graduiertenschule ist an der Schnittstelle von biowissenschaftlicher Forschung und klinischer Anwendung angesiedelt. Unter Einbindung von Hämatologen, Onkologen, Molekularbiologen, Chirurgen und weiteren Experten vermittelt sie Nachwuchskräften die nötigen theoretischen Hintergründe und praktischen Erfahrungen, um gemeinsam neue Diagnose- und Therapieformen entwickeln zu können.

Mithilfe des Preisgelds sollen u.a. Lab Visits, Summer Schools und Orientierungsjahre für Schülerinnen und Schüler an der BSIO angeboten werden, um frühzeitig die besten Köpfe für die Onkologie zu gewinnen. Die Graduiertenschule möchte sich zudem für ein flexibleres Curriculum der medizinischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge einsetzen, um Begeisterung für gemeinsames, experimentelles Forschen und Arbeiten zu wecken.