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Roarke Horstmeyer

Roarke Horstmeyer vom California Institute of Technology in Pasadena forscht gemeinsam mit Benjamin Judkewitz vom Exzellencluster Neurocure zum Thema Bioimaging und Neurophotonik. Das Labor will neue Ansätze entwickeln, um mit passenden bildgebenden Verfahren und Elektrophysiologie auch solche Schaltkreise im Gehirn zu untersuchen, die bisher mit nichtinvasiven Verfahren nicht zugänglich waren.


Video-Interview mit Roarke Horstmeyer


Mein Projekt

Licht spielt eine immer bedeutendere Rolle als Werkzeug in den experimentellen Neurowissenschaften. Fluoreszierende Proteine werden routinemäßig verwendet, um interessante Neuronen zu beleuchten. Und mit Werkzeugen aus dem neuen Forschungsfeld der Optogenetik ist es nun auch möglich, einzelne Neuronen zu aktivieren oder zu deaktivieren, einfach, indem Licht auf sie fokussiert wird. Wer schon einmal eine Taschenlampe hinter seine Hand gehalten hat, weiß, dass Licht signifikant streut, wenn es durch Gewebe scheint. Aus diesem Grund arbeiten viele der aktuellen optischen Werkzeuge in der experimentellen Neurowissenschaft nur an den oberen Schichten des Gehirns, weil es eine große Herausforderung bedeutet, das Licht unter seiner Oberfläche zu fokussieren. Mein Forschungsprojekt zielt darauf ab, Licht auch in den tieferen Schichten des Gehirns kontrollieren zu können. Wir nutzen neue optische Designs und Verarbeitungsalgorithmen, um die Effekte der optischen Streuung rückgängig zu machen. Wir versuchen dabei, lebende Neuronen aus Hirnarealen zu lösen, die bisher vor unserem Blick verborgen waren.

Video: Mirko Lomoth


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