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Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein Doctoral Programme 2019:

Berliner Graduiertenschule im Bereich der Krebsforschung

Die Einstein Stiftung Berlin hat die Berlin School of Integrative Oncology (BSIO) als herausragende Berliner Graduiertenschule mit dem Preis „Einstein Doctoral Programme 2019“ ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 450.000 Euro verteilt auf die kommenden drei Jahre. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs der Einstein Stiftung am 23. Januar 2019 im Meistersaal vom Regierenden Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, überreicht. 

In der prämierten Graduiertenschule widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin sowie weiteren Partnerorganisationen einem gemeinsamen Ziel: der Erforschung von Krebs. Die BSIO bietet hierfür ein integratives, dreijähriges Doktorandenprogramm in der onkologischen Forschung sowohl für Naturwissenschaftler als auch für Mediziner und sozialwissenschaftlich ausgebildete Nachwuchstalente. Die Graduiertenschule ist an der Schnittstelle von biowissenschaftlicher Forschung und klinischer Anwendung angesiedelt. Unter Einbindung von Hämatologen, Onkologen, Molekularbiologen, Chirurgen und weiteren Experten vermittelt sie Nachwuchskräften die nötigen theoretischen Hintergründe und praktischen Erfahrungen, um gemeinsam neue Diagnose- und Therapieformen entwickeln zu können. Das Besondere an dem international ausgerichteten Aufbaustudiengang ist die Zusammensetzung der Studierenden: Naturwissenschaftler und Mediziner werden bewusst gemeinsam unterrichtet, um so von Beginn an eine vom interdisziplinären Gedankenaustausch geprägte Forschungskultur zu schaffen. Diese wird ergänzt durch exzellente Forschungsmöglichkeiten, Mentoring- und Coaching-Angebote sowie eine erstklassige technische Ausstattung. Weltweit verfügt die Graduiertenschule über ein großes Netzwerk mit international renommierten Partnerinstituten, wodurch jedem Doktoranden mehrmonatige Auslandsaufenthalte ermöglicht werden. Die BSIO ist 2012 aus der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hervorgegangen.


„Das Ausbildungsprogramm der Berlin School of Integrative Oncology ist in besonderem Maße innovativ, da es klinisch forschende Onkologinnen und Onkologen mit auf molekulare Mechanismen konzentrierten Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern in internationalen Teams zusammenbringt und somit eine neue, multidisziplinär ausgebildete Generation von Krebsforscherinnen und Krebsforschern hervorbringt“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung Berlin, Günter Stock. 

Mithilfe des Preisgelds sollen u.a. Lab Visits, Summer Schools und Orientierungsjahre für Schülerinnen und Schüler an der BSIO angeboten werden, um frühzeitig die besten Köpfe für die Onkologie zu gewinnen. Die Graduiertenschule möchte sich zudem für ein flexibleres Curriculum der medizinischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge einsetzen, um Begeisterung für gemeinsames, experimentelles Forschen und Arbeiten zu wecken.

Mit der Auszeichnung als „Einstein Doctoral Programme“ würdigt die Einstein Stiftung Berlin besonders erfolgreiche, strukturierte Programme, die zur Promotion an den Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin Berlin führen. Das Preisgeld soll Promotionsprogrammen neue Spielräume zur Nachwuchsförderung und strukturellen Weiterentwicklung eröffnen. Gleichzeitig soll der Preis auch dazu beitragen, die Attraktivität der Doktorandenausbildung in Berlin international sichtbarer zu machen.


Auf dem Bild: Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Prof. Dr. med. Clemens Schmitt (Sprecher BSIO bis Ende 2018), Ana Maria Gätjens-Sanchez (Doktorandin BSIO), Prof. Dr. med. Il-Kang Na (Sprecherin BSIO seit 2019), Dr. Marion Müller, Geschäftsführerin der Einstein Stiftung Berlin, Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin.