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Einstein-Forschungsvorhaben

 Hier finden Sie eine Übersicht der Einstein-Forschungsvorhaben.

Geistes- und Kulturwissenschaften

Autonomie und Funktionalisierung – eine ästhetische kulturhistorische Analyse der Kunstbegriffe in der bildenden Kunst in Berlin von den 1990 bis heute

Wie haben sich künstlerische Praxen und der Kunstbegriff in der Zeit seit 1989 bis heute geändert? Welche Rolle spielten dabei konkrete historische Umstände der politischen Wende? Im Fokus der Fragestellung nach dem Verhältnis von Autonomie und Funktionalisierung steht die Entwicklung der Berliner bildenden und performativen Künste im Vergleich mit Entwicklungen in London, Wien und Warschau seit den 1990er Jahren. Das Projekt, das Professorin Judith Siegmund (Universität der Künste) leitet, wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Udk in Kooperation mit der FU und unter Mitarbeit der Weißensee-Kunsthochschule sowie der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin durchgeführt.

Laufzeit: 01/2017 - 12/2019

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Judith Siegmund
Universität der Künste Berlin
Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung
Lietzenburger Str. 45
10789 Berlin
Tel.: 030 / 3185 2536
E-Mail: judithsiegmund@udk-berlin.de
Homepage


Antragsteller:
Universität der Künste Berlin
Kooperationspartner: Freie Universität Berlin

 

Perzeptionen Ägyptens. Die Zeichnungen der Preußischen Ägypten-Expedition (1842-1845)

Die von Richard Lepsius geleitete Expedition wirkte nachhaltig in die Kultur- und Wissenschaftslandschaft Berlins hinein. Zu den Erträgen der Expedition gehörten neben Originalobjekten, Gipsabgüsse, und Abklatschen von Inschriften auch Zeichnungen, die von den fünf Zeichnern und zwei Architekten der Expedition angefertigt wurden. Das gemeinsame Einstein-Forschungsvorhaben der FU Berlin, der TU Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und des Ägyptischen Museums hat die digitale Erschließung und interdisziplinäre Auswertung dieses Zeichnungsbestandes zum Ziel. Das Vorhaben wird geleitet von Tonio Sebastian Richter (FU Berlin) und Bénédicte Savoy (TU Berlin).


Laufzeit:
 01/2017 - 01/2021

Ansprechpartner:
Prof. phil. habil. Tonio Sebastian Richter
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichte- und Kulturwissenschaften
Ägyptologisches Seminar
Fabeckstraße 23-25
04195 Berlin
Telefon: 030 / 83870291
E-Mail:sebastian.richter@fu-berlin.de


Antragsteller: Freie Universität Berlin & Technische Universität Berlin
Kooperationspartner: Staatliche Museen zu Berlin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Viaggio da Berlino a Zante

„Viaggio da Berlino a Zante“ ist ein Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Das Projekt untersucht den Kultur- und Wissenstransfer zwischen Deutschland, Italien und Griechenland im 19. Jahrhundert und soll einen Beitrag dazu leisten, Berlin als geistig-kulturellen Ort der Bildung einer gemeinsamen europäischen Moderne zu verstehen.

Laufzeit: 06/2017 - 05/2020

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Miltos Pechlivanos
FU Berlin
Habelschwerdter Allee 45 
14195 Berlin
Telefon: 030 / 83852933
E-Mail:m.pechlivanos@fu-berlin.de

Antragsteller: Freie Universität Berlin
Kooperationspartner: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Lebenswissenschaften

Dynamics of electrically coupled neuronal networks

Elektrische Synapsen und deren funktionelle Bedeutung in neuronalen Netzwerken sind derzeit noch wenig analysiert. Eine Forschergruppe unter der Leitung von Michael Brecht (Humboldt-Universität zu Berlin) will hier Abhilfe schaffen. Die Wissenschaftler wollen unter anderem erforschen wie leistungsfähig die elektrische synaptische Kopplung ist und wie sich dies auf der Netzwerkebene sowie auf die Informationsverarbeitung und letztendlich das Verhalten auswirkt.


Laufzeit:
 01/2018 - 01/2021

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michael Brecht
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
Philippstraße 13, Haus 6
10115 Berlin
Telefon: 030 20936772
Fax: 030 20936771
E-Mail: michael.brecht@bccn-berlin.de

Antragsteller: Humboldt-Universität zu Berlin
Kooperationspartner: Hebrew University Jerusalem

Functional Role of Feedback in Sensory Representation

Das neurowissenschaftliche Projekt „Functional Role of Feedback in Sensory Representation“ zielt darauf ab, die neuronalen Grundlagen der Sinneswahrnehmung besser zu verstehen. Untersucht werden zelluläre Mechanismen bei der Kombination von Sinneswahrnehmungen mit intern bereits vorhandenem Wissen über diese Sinneswahrnehmungen. Die Hypothese: Tief in der Großhirnrinde sitzende sogenannte „pyramidale Zellen“ sind hierfür verantwortlich. Das Projekt wird von der HU Berlin in Kooperation mit der TU Berlin durchgeführt.

Laufzeit: 05/2017 - 04/2020

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Matthew Larkum
HU Berlin
Neurocure Cluster of Excellence
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Telefon: 030 / 450539117
E-Mail: matthew.larkum@gmail.com

Prof. Dr. Henning Sprekeler
TU Berlin
Modellierung Kognitiver Prozesse
Marchstrasse 23
10587 Berlin
Telefon: 030 / 31424390
E-Mail: h.sprekeler@tu-berlin.de

Antragsteller: Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin
Kooperationspartner: ---

Naturwissenschaften

Carbon-nitride substrates and the effect of local electric field

Das an der TU Berlin angesiedelte Forschungsvorhaben untersucht den Einsatz von neuen Materialien im Bereich der Photokatalyse. Insbesondere sollen Anwendungen wie beispielsweise selbst reinigende Flächen untersucht oder die Gewinnung von energiegeladenen Chemikalien erforscht werden.

Laufzeit: 05/2017 - 04/2020


Ansprechpartner:

Prof. Dr. Reinhard Schomäcker    
TU Berlin
Institut für Chemie
Fakultät II, Sekretariat TC 8
Strasse des 17. Juni 124
10623 Berlin
Telefon: 030 314 24973
Fax: 030 314 79552
E-mail: schomaecker@tu-berlin.de
Homepage

Antragsteller: Technische Universität Berlin
Kooperationspartner: Hebrew University

Weitere Projekte

Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften

Dass Kunst und Wissenschaft sich an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaft zu exzellenter, interdisziplinärer Forschungskunst vereinen, sieht man schon an dem von den Stipendiaten veranstalteten Programm der Schule. Pro Jahr nimmt die Graduiertenschule sieben Stipendiaten in ihr Programm auf.

Diese bringen ihre Forschungsergebnisse nicht nur als Lehrende und Vortragende in das Bildungsangebot der Universität der Künste ein, sondern veröffentlichen ihre Erkenntnisse auch als Ausstellungen, Filme oder Bücher. Betreut werden die Stipendiaten mit einem Angebot aus Seminaren, Workshops, Vorträgen, Ringvorlesungen, Tagungen, Konzerten, Ausstellungen, Performances und Präsentationen.

Laufzeit: 01/2011 - 12/2013 und 08/2014 - 10/2018

Ansprechpartner:
Prof. Nik Haffner
Universität der Künste Berlin

Sprecher der Graduiertenschule
Graduiertenschule für die Künste im Postgradualen Forum
Einsteinufer 43
10595 Berlin
Telefon: 030/ 318 521 05

Fax: 030/ 318 519 714

E-Mail: graduiertenschule@udk-berlin.de
Homepage

Antragsteller: Universität der Künste
Kooperationspartner: Humboldt-Universität zu Berlin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Helmholtz-Gesellschaft deutscher Forschungszentren, Leibniz-Gesellschaft

Human Rights under Pressure

Aus dem Einstein-Forschungsprojekt ist eine binationale, interdisziplinäre Forschungsgruppe enstanden, in der junge Wissenschaftler an der Hebrew University of Jerusalem und der Freien Universität Berlin zu aktuellen Menschenrechtsfragen forschen. Zwischen 2014 und 2016 werden jährlich 12 bis 14 neue PhD-Kandidaten aufgenommen, die drei Jahre lang an beiden Universitäten forschen.
Link zum Programm Human Rights under Pressure

Laufzeit: 10/2014 bis 03/2019

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Hoffmann-Holland
Freie Universität Berlin
Fachbereich Rechtswissenschaft
Arbeitsbereich Kriminologie und Strafrecht
Vorsitzender Richter am Landgericht
Boltzmannstr. 3 
14195 Berlin 
Telefon 030/ 838 547 16 oder 030/ 838 540 90
Fax: 030/ 838 540 90
E-Mail: kriminologie@fu-berlin.de
Homepage

Antragsteller: Freie Universität Berlin und Hebrew University of Jerusalem
Kooperationspartner: Universität Potsdam und Deutsches Institut für Menschenrechte