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Role of microRNAs in post-stroke dysregulation and homeostasis of brain-body communication

Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens von Andreas Meisel (Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Hermona Soreq (Hebrew University of Jerusalem) ist es, die im Körper ablaufenden, molekularen Prozesse während eines Schlaganfalls besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze zu generieren. Die Durchblutungsstörung im Gehirn führt bei einem Drittel der Schlaganfallpatienten zu schweren Schäden, die die Lebensqualität dauerhaft beeinflussen. Knapp ein Drittel der Patienten und Patientinnen verstirbt innerhalb des ersten Jahres. Durch die Hirnschädigung wird eine zweiteilige Immunreaktion hervorgerufen, die sich in einer Entzündung des zentralen Nervensystems bei gleichzeitiger Schwächung des Immunsystems äußert. Die Folge dieser Autoimmunreaktion sind schwerwiegende Infektionen. Die Mediziner erforschen, wie sogenannte „microRNAs“, das heißt spezielle Ribonukleinsäuren, die Signalübertragung des Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn steuern, der die beschriebene Immunreaktion reguliert.

Laufzeit: 1.1.2019 bis 31.12.2021

Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Andreas Meisel
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Leiter im NeuroCure Clinical Research Center (NCRC)
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Antragsteller: Charité - Universitätsmedizin Berlin
Kooperationspartner: Hebrew University