Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Einstein-Forschungsvorhaben

ZIEL

Einstein-Forschungsvorhaben fördern exzellente wissenschaftliche und gestalterische Projekte in Berlin auf höchstem internationalem Niveau. Die Vorhaben müssen im positiven Sinn risikobehaftet sein. Das Programm bietet Unterstützung für Projekte, die für die Berliner Wissenschaft innovativ sind und von mehreren Institutionen in der Stadt getragen werden.

ANTRAGSBERECHTIGUNG

Das Forschungsvorhaben muss von einer antragsberechtigten Institution gemeinsam mit mindestens einem Kooperationspartner (gemäß Förderrichtlinien) und/oder mindestens einer weiteren antragsberechtigten Institution getragen werden. Nur Professor*innen aus den fünf bei der Einstein Stiftung Berlin antragsberechtigten Institutionen können einzeln oder gemeinsam einen Antrag stellen. Der Antrag muss nachvollziehbar begründen, dass eine Förderung des Projekts zum Beispiel durch die Sachbeihilfe der DFG nicht in Frage kommt.

 

Die Anträge können andere Berliner öffentlich grundfinanzierte wissenschaftliche Einrichtungen sowie die Hebrew University als Kooperationspartner einbeziehen. 

FÖRDERUNG

Den Antragsteller*innen werden die erforderlichen Sach- und Personal¬mittel zur Verfügung gestellt. Bei mehreren Antragsteller*innen ergehen ggf. gesonderte Bewilligungen. Teilnehmer*innen am Einstein-Forschungsvorhaben aus nicht antragsberechtigten Einrichtungen erhalten die Mittel über die Institutionen der Antragsteller*innen.

 

Die von der Einstein Stiftung geförderten Projekte müssen in ihrem Titel auf die Förderung hinweisen.

FÖRDERDAUER

Die maximale Förderdauer beträgt drei Jahre.

ANTRAGSTELLUNG

Die Antragstellung erfolgt unter Verwendung der von der Einstein Stiftung zur Verfügung gestellten Antragsformulare auf Englisch. Bitte beachten Sie auch die dortigen Hinweise für Antragsteller*innen.

Anträge können in allen Disziplinen zu den auf der Homepage der Stiftung genannten Terminen gestellt werden. Falls einzelne antragsberechtigte Einrichtungen für Anträge an die Einstein Stiftung interne Vorfristen festgelegt haben, wenden Sie sich bitte frühzeitig an die jeweils unten genannten Ansprechpersonen Ihrer Institution.

 

Für die Bewertung aller Anträge spielt neben dem übergeordneten Merkmal der wissenschaftlichen Exzellenz die Frage der Bedeutung des Projekts für den Wissenschaftsstandort Berlin eine entscheidende Rolle.

INANSPRUCHNAHME DER BEWILLIGUNG

Die bewilligten Mittel können nur über die Universität oder die Charité im Drittmittelverfahren in Anspruch genommen werden. Mindestens 50% der beantragten Summe müs- sen an die antragsberechtigten Einrichtungen fließen. Diese Einrichtungen werden auch jeweils Arbeitgeber der mit den Mitteln der Einstein Stiftung Berlin bezahlten Personen. Falls an dem Projekt ein Kooperationspartner beteiligt ist, leitet die Bewilligungsempfängerin die für das Partnerinstitut bestimmten Mittel zeitanteilig an dieses weiter. Die aus diesen Mitteln bezahlten Personen werden von der Partnerinstitution angestellt.