Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Antragsberechtigt sind die Freie Universität Berlin, die Humboldt Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin sowie die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Eine gemeinsame Antragstellung mit den in Berlin ansässigen öffentlich grundfinanzierten außeruniversitären Forschungsinstituten, beispielsweise der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft, ist möglich. Ferner können – in Ausnahmefällen – auch die in Berlin ansässigen Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft alleine einen Antrag stellen.

 

Die Antragsteller bewerben sich mit einer/einem Kandidat*in. Eigenbewerbungen von Wissenschaftler*innen sind nicht möglich. Die Identifikation geeigneter Kandidat*innen kann über verschiedene Wege erfolgen: z.B. über Berufungsprozesse und head hunting der beantragenden Einrichtungen; auch spezielle Findungsprozesse, wie z. B. bei der Max-Planck-Gesellschaft, sind möglich.

 

Die/der Kandidat*in muss eine Position im Ausland innehaben. In besonders begründeten Fällen können auch Ausnahme-Wissenschaftler*innen von einer Abwanderung ins Ausland abgehalten werden, u.a. wenn die/der Kandidat*in über internationale Drittmittel (z. B. ERC, NIH) verfügt.

 

Die EPP sind Wissenschaftler*innen aller Nationalitäten offen und können in allen Disziplinen vergeben werden. Voraussetzung ist die weltweit führende Rolle der Kandidat*innen in ihren jeweiligen Forschungsgebieten. Diese wird unter anderem auch durch international anerkannte Preise und Auszeichnungen sowie mindestens fünf bahnbrechende Publikationen und eine Würdigung der Forschungsleistungen in den vergangenen fünf Jahren dokumentiert. Die antragsberechtigten Institutionen legen in ihren Bewerbungen die herausragende, strategische Bedeutung der Persönlichkeit für die eigene Institution sowie den Wissenschaftsstandort Berlin dar. Die Einstein Stiftung Berlin begrüßt insbesondere Maßnahmen der antragsberechtigten Einrichtung zur Gleichstellung. Die Einstein-Profil-Professuren sollen in der Regel neue Professuren sein.