Für die Wissenschaft. Für Berlin.

Die Geschäftsstelle prüft die eingegangenen Anträge formal. Sie leitet die Begutachtung ein und erstellt entsprechende Vorlagen für die Wissenschaftliche Kommission bzw. für die abschließende Entscheidung durch den Vorstand. Alle eingereichten Anträge werden durch unabhängige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission oder externe Fachgutachterinnen und Fachgutachter, die auf Empfehlung der Wissenschaftlichen Kommission beauftragt werden) begutachtet. Begutachtete Förderanträge werden von der Wissenschaftlichen Kommission aufgrund der Förderkriterien nach Priorität geordnet. Nach den Sitzungen der Wissenschaftlichen Kommission werden die von ihr zur Förderung bzw. zur Ablehnung empfohlenen Projekte dem Berlin Board und dem Vorstand vorgelegt (wenn erforderlich auch im Umlaufverfahren). Der Vorstand beschließt über die Förderung/Ablehnung dieser Anträge – unter maßgeblicher Berücksichtigung der Voten der Wissenschaftlichen Kommission und des Berlin Boards. Ein Vertreter der Damp Stiftung nimmt ohne Stimmrecht an der Entscheidungssitzung des Vorstands teil und legt fest, wie viele und welche der Anträge aus der Liste der zu fördernden Anträge mit Mitteln der Damp Stiftung finanziert werden sollen. Weitere EPP können aus den Landesmitteln gefördert werden.

 

Den Förderentscheidungen liegen folgende allgemeine Kriterien zugrunde: die herausragende wissenschaftliche Qualität, die Berücksichtigung von wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen, der Beitrag zur Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die strategische Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Berlin sowie die Beachtung der DFG-Gleichstellungsstandards. Darüber hinaus werden die Qualität und Originalität der wissenschaftlichen Vision im Antrag, die nachhaltige Stärkung und internationale Sichtbarkeit des Forschungsfeldes, der Einfluss auf das Lehrangebot, sowie die Kooperationsmöglichkeiten – lokal, national und international – bewertet. Weitere Informationen befinden sich in unseren Förderrichtlinien gem. § 44 LHO, Anl. 3

 

Die Entscheidung über die Förderfähigkeit liegt in der Verantwortung der Gremien der Einstein Stiftung Berlin.