Einstein-Zentrum

Einstein-Zentren ermöglichen institutionsübergreifende interdisziplinäre Kooperationen in Berlin, um innovative Forschung und international sichtbare Schwerpunkte zu stärken. Das Programm bietet Antragsstellern dabei die Freiheit, eigene strukturelle und inhaltliche Konzepte zu erproben und umzusetzen; je nach Schwerpunktsetzung können verschiedene Aspekte im Vordergrund stehen. Einstein-Zentren können so für eine Vielzahl von Zielen genutzt werden, etwa zur Verbesserung der Nachwuchsförderung, der Schaffung einer thematischen Kooperationsplattform zum Austausch innerhalb Berlins oder darüber hinaus, zur Industriekooperation, Wissenskommunikation, co-creation mit gesellschaftlichen Akteuren oder als Inkubator für weitere Anträge in dem Forschungsbereich. Bitte nehmen Sie bei Interesse an einer Antragsstellung frühzeitig Kontakt mit der Geschäftsstelle auf.

Antragsberechtigung

Die Berliner Universitäten sowie die Charité. Mindestens zwei dieser Institutionen müssen an einem Antrag beteiligt sein, zudem müssen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eingebunden werden. Zur Vorbereitung eines Antrags kann ein Einstein-Zirkel beantragt werden.

Dauer

Bis zu sechs Jahre. Bei positiver Begutachtung des Erstantrags wird die Förderung zunächst für drei Jahre bewilligt, zu Beginn des dritten Förderjahres kann ein Fortsetzungsantrag gestellt werden. Wirbt ein Einstein-Zentrum Verbundmittel bei anderen Förderern ein, endet die Förderung durch die Einstein Stiftung ggf. vorzeitig.

Umfang

Max. eine Million Euro pro Jahr für Personalmittel, Sachmittel und apparative Investitionen (keine baulichen Maßnahmen). Durch eine Kofinanzierung mit privaten Mitteln kann sich die maximale Fördersumme als Public-Private-Partnership erhöhen.

Formulare

Programmblatt

Sachbericht

Kodex für Geförderte

Leitlinien zu Gleichstellung, Diversität und Nachwuchsförderung

Häufig gestellte Fragen zum Programm der Einstein-Zentren

Nicht alle der oben und im Programmblatt genannten Ziele müssen von einem einzelnen Antrag abgedeckt werden. Hinsichtlich der Vielfalt an Arbeitspaketen wird angesichts der möglichen Fördersumme nicht das Niveau bspw. eines SFB erwartet, allerdings sollten Forschungsprojekte möglichst detailliert, klar und im üblichen Aufbau (Forschungsfrage, Hypothese, Forschungsstand, Vorarbeiten, PIs, Arbeitsplan) beschrieben sein. Durch Teilziele und einen klaren Zeitplan muss für Dritte nachvollziehbar sein, durch welche Mechanismen, Governance-Modelle, Forschungsprojekte oder Personen/Stellen die Ziele des Zentrums erreicht werden sollen. Besondere Relevanz haben die strukturellen Ziele für Berlin, die bspw. in der Bündelung existierender Expertise, der Erarbeitung weiterführender Anträge oder der Etablierung neuer Forschungsschwerpunkte liegen können, um den Mehrwert für den Forschungsstandort Berlin und die Perspektive des Zentrums nach dem Ende der Förderperiode aufzuzeigen. In diesem Sinne sind Einstein-Zentren als eigenständige Entitäten zu verstehen, die aber auch dem Aufbau von Strukturen dienen können, die langfristig eigenständig oder durch eine Förderung durch andere Mittelgeber wirken.