Die Einstein Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung in und für Berlin – unabhängig und auf internationalem Spitzenniveau. 2009 vom Land Berlin als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, stärkt sie seitdem den Wissenschaftsstandort Berlin und macht ihn weltweit sichtbar.
Die von uns geförderten Wissenschaftler:innen leisten Außergewöhnliches in ihren Fachgebieten: Sie entwickeln neue Ansätze in der medizinischen Forschung, analysieren die digitale Transformation und untersuchen, wie sich Gesellschaften verändern. Unter ihnen sind drei Nobelpreisträger sowie zahlreiche Träger:innen renommierter Auszeichnungen – etwa des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von Förderungen des Europäischen Forschungsrats.
Für die Wissenschaft. Für Berlin.
In derzeit zehn Programmlinien unterstützen wir mit jährlich mehr als 20 Millionen Euro
- gemeinsame Forschungsschwerpunkte über Institutionsgrenzen hinweg,
- die Berufung und den Verbleib herausragender Wissenschaftler:innen,
- exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen sowie
- den Aufbau wissenschaftlicher (internationaler) Netzwerke.
Dazu gehören beispielsweise Einstein-Professuren, internationale Gastaufenthalte (Visiting Fellows), ein Postdoc-Förderprogramm, Kooperationen mit der Hebrew University Jerusalem oder der Oxford University und die Unterstützung von Einstein-Zentren, in denen Forschende unterschiedlicher Einrichtungen gemeinsam an zukunftsweisenden Themen arbeiten.
Die Auswahl der Förderkandidat:innen und -projekte trifft unsere hochkarätig besetzte Wissenschaftliche Kommission. Sie stellt sicher, dass – unabhängig von Fachrichtung und Institution – die vielversprechendsten und qualitativ besten Anträge identifiziert werden. Die finale Entscheidung über die Förderung trifft der Vorstand. So ist gewährleistet, dass die Mittel der Stiftung nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien und in größtmöglicher Unabhängigkeit vergeben werden.
Bislang wurden rund 250 Wissenschaftler:innen sowie zehn Einstein-Zentren gefördert. In diesen Zentren arbeiten Forschende an Themen wie Präventionsmedizin, digitale Zukunft oder Bevölkerung und Diversität.

Dank ihrer Unabhängigkeit, ihres disziplinenübergreifenden Förderansatzes und ihrer regionalen Fokussierung ist die Einstein Stiftung einzigartig in der deutschen Förderlandschaft. Sie stärkt Wissenschaft als entscheidenden Zukunftsfaktor, hilft, internationale Spitzenforschung nach Berlin zu holen und macht die wissenschaftlichen Leistungen der Stadt sichtbar. So trägt die Einstein Stiftung dazu bei, Berlin als einen Ort zu etablieren, an dem neue Ideen und Lösungen entstehen und die Gesellschaft von morgen mitgestalten.
Eine Initiative mit internationaler Strahlkraft hat die Stiftung mit dem Einstein Foundation Award for Promoting Quality in Research ins Leben gerufen. Seit 2021 ehrt der mit insgesamt 350.000 Euro dotierte Preis jährlich Forschende und Projekte, die sich in besonderer Weise für Forschungsqualität auf globaler Ebene verdient gemacht haben.
Förderungen erfolgen nach Antragstellung durch Professor:innen und Projektleiter:innen der antragsberechtigten Berliner Universitäten: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Als Kooperationspartner können zudem öffentlich grundfinanzierte Einrichtungen wie zum Beispiel die Berliner Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft gefördert werden. Darüber hinaus genießt auch die Hebrew University of Jerusalem den Status einer Kooperationspartnerin. Im Programm Einstein-Professur können die öffentlich grundfinanzierten außeruniversitären Institute in Berlin gemeinsam mit den antragsberechtigten Einrichtungen oder allein Förderanträge stellen.
Informationen zu unseren Förderprogrammen finden Sie hier.
Die Einstein Stiftung Berlin arbeitet unabhängig und wissenschaftsgeleitet. Es gibt weder fachbezogene noch institutionelle Quoten – sämtliche Fachbereiche von A wie Altertumswissenschaften bis Z wie Zoologie können Anträge einreichen, auch gestalterische Projekte bspw. seitens der Universität der Künste. Ausschlaggebend für die Förderung ist die wissenschaftliche Qualität der Anträge. Ein wichtiges weiteres Kriterium ist der Beitrag für die Berliner Wissenschaftslandschaft. Förderanträge werden in der Regel durch externe Fachleute im Peer-Review-Verfahren begutachtet. Auf Grundlage ihrer Bewertungen formuliert die Wissenschaftliche Kommission Förder- und Ablehnungsempfehlungen für den Stiftungsvorstand.
Stifter ist das Land Berlin, das der Einstein Stiftung neben dem im Gründungsjahr 2009 bereitgestellten Stiftungskapital in Höhe von fünf Millionen Euro jährlich Landesmittel für den Geschäftsbetrieb und die Fördertätigkeit zuwendet. Zudem erhält die Stiftung „Matching Funds“, das heißt für jeden privat generierten Euro erhält die Stiftung 50 Cent vom Land Berlin.
Mit ihrem Namen ehrt die Stiftung das Wirken Albert Einsteins und seine herausragende Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft in Berlin und der Welt. Wir danken der Hebrew University Jerusalem, die das Erbe von Albert Einstein bewahrt, für die gute Zusammenarbeit und ihre Mitwirkung in unseren Gremien.


