Weltmacht USA: Wirtschaft, Recht und die Durchsetzung amerikanischer Interessen
Einstein Lecture #4 - Vortrag und Diskussion

In der vierten Einstein Lecture der Einstein Stiftung Berlin schlägt die ehemalige Präsidentin der Hertie School, Cornelia Woll, einen Bogen von ihrem Buch "Corporate Crime and Punishment: The Politics of Negotiated Justice in Global Markets" zur Präsidentschaft Donald Trumps in den USA.
Anschließend diskutiert Prof. Woll mit Dr. Thorsten Wilhelmy, Geschäftsführer der Einstein Stiftung, wie das Zusammenspiel von Wirtschaftsmacht und der Gestaltung von internationalen Rechtsregimen funktioniert. Mit Blick auf die US-Zwischenwahlen werden die vielfältigen Instrumente thematisiert, die in globalen Handelsbeziehungen als Machtmittel zum Einsatz kommen.
Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren!
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Cornelia Woll ist Professorin für International Political Economy an der Hertie School, deren Präsidentin sie von 2022 bis 2026 war. Zuvor war sie in verschiedenen Funktionen an Sciences Po tätig, unter anderem als Präsidentin des Academic Board, Professorin für Politikwissenschaft und Ko-Direktorin des Max Planck Sciences Po Centers. Gastaufenthalte absolvierte sie als Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Harvard University. Sie habilitierte sich 2013 in Politikwissenschaft an der Universität Bremen und promovierte 2005 binational an Sciences Po und der Universität zu Köln. Ihren M.A. und B.A. in Internationalen Beziehungen und Politikwissenschaft erwarb sie an der University of Chicago.
Sie ist Mitglied des Vorstands der Central European University und der FAZIT-Stiftung, der Mehrheitsgesellschafterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sowie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Einstein Stiftung Berlin. Im Jahr 2023 wurde sie in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und der Künste sowie in die Academia Europaea gewählt.

