Wo endet Gesundheit? Für die moderne Medizin war die Grenze zum Kranksein lange klar. Biomedizinische Forschung zeigt jedoch, dass im menschlichen Organismus stetig widerstreitende Prozesse ablaufen, die Krankheiten auslösen und hemmen. Eine neue Präventionsmedizin will das molekulare Gleichgewicht stabil halten und Gesundheit erhalten, statt Krankheiten zu reparieren
Text: Matthias Eckoldt

Dass es keine gesunden, sondern nur „nicht lange genug untersuchte“ Menschen gibt, ist ein gern bemühter Running Gag unter Internist:innen. In der Tat verfügen Diagnostiklabore mittlerweile über unfassbar viele Subkategorien für Blutwerte, mit deren Hilfe sie prinzipiell jedem Patientenblut irgendeinen Normverstoß nachweisen könnten. Aber ist man denn gleich krank, wenn ein paar Werte ausbrechen? Und steht ein Normalbefund für Gesundheit? Lebensklüger wäre es vielleicht, nicht auf das Messprotokoll zu setzen, sondern einzig das subjektive Befinden zum Maßstab zu nehmen. Denn man spürt es ja recht genau, wenn man gesund ist. Doch leider nicht immer, wenn man krank ist. Verschiedene Tumore entwickeln sich sehr langsam und beeinträchtigen das allgemeine Wohlbefinden lange Zeit nicht. Und sobald man merkt, dass etwas nicht stimmt, kann es schon viel zu spät sein.
Auch ein erhöhter Blutzuckerwert trübt das subjektive Wohlbefinden über einen langen Zeitraum nicht. Ähnlich liegt der Fall bei Herz-Kreislauf- oder Gefäßerkrankungen, die zwar mit einem Knalleffekt auftreten, aber doch einen vieljährigen Vorlauf haben. Und die – wenn nicht sogar zu heilen – deutlich hinauszuzögern gewesen wären, hätte man die entsprechenden Informationen gehabt. Und was ist mit Infektionskrankheiten? Hat man sie überstanden, wenn man sich schon wieder wohlfühlt, obwohl noch Entzündungsvorgänge im Körper ablaufen?
In diesem Lichte besehen klingt die Definition ein wenig idealistisch, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Rückenwind der Gründungseuphorie 1948 verkündete: „Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen.“ Die Latte für Gesundheit wurde damit so hoch gelegt, dass in der Regel jede und jeder drunter durchspringt. Denn wer erfreut sich schon völligen Wohlbefindens auf allen drei Ebenen und wird weder jemals von Spannungskopfschmerzen noch von gelegentlichen Schwächezuständen, nicht von beruflichen Sorgen oder privaten Ängsten heimgesucht?
Die WHO-Definition schießt in bester Absicht über die Realität hinaus, die sicher treffender mit dem unsterblichen Rilke-Wort zu beschreiben wäre: „Wer spricht von Siegen? Überstehn ist alles.“ Aber die internationalen Gesundheitswächter setzen einen Idealzustand als Richtmaß ihrer globalen Aktivitäten, um vor der Staatengemeinschaft legitimieren zu können, wo ihr Engagement besonders erforderlich ist.
Eine Wiederbelebung der historichen Homöostase-Konzepte
Gesundheitsforschende können hingegen weniger mit der Definition eines wünschenswerten Idealzustands anfangen. Sie sehen Gesundheit viel mehr als Ergebnis aktiver, teils widerstreitender molekularer Prozesse. „Wir erleben jeden Tag Krankheit im Kleinen und müssen uns gewissermaßen mit ständigem Terror gegen unseren Organismus auseinandersetzen. Das gelingt, indem wir uns täglich an die Einflüsse der Umwelt adaptieren“, sagt Einstein-Professor Andreas Diefenbach, Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Infektionsimmunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Folge dieser Betrachtungsweise ist eine Wiederbelebung der Homöostase-Konzepte, die es bereits in der Antike gab. Der Arzt und Universalgelehrte Galenos von Pergamon sah vier Säfte (Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle) im menschlichen Organismus wirken. Sobald das dynamische Gleichgewicht dieser Säfte gestört sei, erkranke der Körper und der Arzt müsse dafür Sorge tragen, die Homöostase wiederherzustellen. Während des gesamten Mittelalters blieb diese – auch Humoralpathologie genannte – Lehre der Körpersäfte verbindlich und wurde durch astrologische Deutungen angereichert. So stand Blut für den sanguinischen Charaktertypen, den die Sternzeichen Waage, Wassermann und Zwilling repräsentierten, während der Choleriker, dem die gelbe Galle zugeordnet wurde, von den Sternzeichen Löwe, Widder und Schütze bestimmt schien. Dem Melancholiker, dem ein Zuviel an schwarzer Galle aufs Gemüt schlug, gaben Jungfrau, Steinbock und Stier den Takt und der Phlegmatiker, der mit dem Schleim in Verbindung stand, wurde den Sternzeichen Krebs, Fische und Skorpion zugeordnet. Als Allheilmittel galt in jener Zeit der Aderlass.
Unter dem Paradigma der Kranheitsbekämpfung entwickelte sich die abendländische Heilkunst zur Symptom- und Notfallmedizin
Für die islamische Medizin entwickelte Avicenna auf der Grundlage antiker Schriften bereits um 1000 n. Chr. ein fortschrittliches Standardwerk, das Anatomie, Krankheitskunde, Pharmakologie und Therapievorschläge vereinte – seinen Kanon der Medizin. Im Abendland dauerte es noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, bevor Rudolf Virchow mit seiner Zellenlehre die Medizin von Berlin aus auf eine ganz neue Grundlage stellte. Krankheiten waren von nun an auf zelluläre Störungen zurückzuführen. In diesem Sinne erarbeitete der französische Physiologe Claude Bernard zur gleichen Zeit in Paris das Konzept des milieu intérieur, das im Gleichgewicht gehalten werden müsse, damit die Zellen in einer relativ konstanten Umgebung agieren können und der Gesamtorganismus gesund erhalten wird.
Obwohl sich mit der Blutdruckregulation, dem Säure-Basen-Haushalt oder dem konstant gehaltenen Blutzuckerspiegel auch in der Neuzeit immer mehr Beispiele für die Homöostase fanden, verblasste das Konzept mit der schulbildenden Ära Robert Kochs. Als Bazillenjäger Nummer eins nordete er die Medizin auf die Detektion und Bekämpfung einzelner Krankheitserreger ein. Dieser Fokus bescherte enorme Erfolge und – nicht zuletzt dank Impfkampagnen und der Erfindung des Antibiotikums – eine wahre Heerschar Genesener sowie die Ausrottung verschiedener todbringender Krankheiten.
Unter dem Paradigma der Krankheitsbekämpfung entwickelte sich die abendländische Heilkunst zur Symptom- und Notfallmedizin. Der Arzt kommt – anders etwa als im Alten China, wo die Ärzte ihr Honorar nur erhielten, solange der Patient gesund war – erst dann ins Spiel, wenn der Nachweis einer Krankheit gelingt. Er tritt als Reparateur auf. Als Körperingenieur, der die organische Maschine wieder zum Laufen bringt.

Hallmarks of health als Gütesiegel für eine ungestörte Homöostase
Andreas Diefenbach schlägt vor, einen Schritt zurück und dann zwei nach vorn zu gehen, um die Homöostase des gesunden Organismus wieder stärker in den Blick zu bekommen: „Indem wir die gesamte Bandbreite der unterdessen hoch entwickelten molekularen Werkzeuge nicht auf krankes, sondern auf gesundes Gewebe anwenden, wollen wir mehr über die gesunderhaltenden Muster herausbekommen.“ Zu diesem tieferen Verständnis von Gesundheit dienen die sogenannten hallmarks of health, die als Signalnetzwerke auf molekularer Ebene so etwas wie Gütesiegel für eine ungestörte Homöostase darstellen. Steigt zum Beispiel die Konzentration eines mTor genannten Signalproteins im Körper, das unter anderem durch Insulin aktiviert wird, gilt das als Frühwarnhinweis für die Störung der Energiehomöostase, die etwa beim Typ-2-Diabetes aus dem Gleichgewicht gerät.
Auf der Grundlage der hallmarks of health wird im Berliner Exzellenzcluster ImmunoPreCept ab Anfang 2026 eine neue Seite im Buch der Gesundheitsforschung aufgeschlagen. Neben Andreas Diefenbach sind hier Britta Siegmund und Nikolaus Rajewsky federführend. Letzterer interessiert sich als Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie besonders für die Steuerungs- und Kommunikationsvorgänge im Gewebe im Wechselspiel mit der Umwelt – von der zellulären über die Organebene bis hin zum Gesamtsystem Organismus. Britta Siegmund verantwortet als Direktorin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie der Charité – Universitätsmedizin die Anwendung brandneuer Erkenntnisse in der Klinik. Die Beteiligung des Immunsystems an chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis und Morbus Crohn stehen dabei im Vordergrund. Zur Clustergründung zeigte sie sich selbstbewusst und sagte: „Wir werden die Medizin umkrempeln.“
Dafür ist der Name des Clusters Programm: „Immuno“ steht für die Beteiligung des Immunsystems an vielen Erkrankungen, aber eben auch an der Homöostase von Organismen. „Pre“ ist das Kürzel für prevention, zu deutsch Prävention, die im Zusammenspiel mit „Cept“ für interception im Sinne von „abfangen“ eine völlig neue Zielrichtung bekommen soll.
Vielleicht geht man in absehbarer Zeit nicht mehr zum Arzt, der repariert,
sondern zur Präventerin, deren Aufgabe es dann ist, die Vorgänge im Gesamtorganismus im Bereich der homöostatischen Adaption zu halten.
Wurde die Prävention von der Medizin bislang stiefmütterlich behandelt und beschränkte sich auf Tipps zur Raucherentwöhnung, zu Bewegung im Freien und gesunder Ernährung, soll sie durch die Forschungsaktivitäten des Clusters nun zur Königsdisziplin werden, die es ermöglicht, Krankheiten zu erkennen, bevor sie auftreten. Zudem sind Zellen und ihre Signalsysteme heute in einer Auflösung darstellbar, „die wir vor zehn Jahren noch gar nicht kannten“, sagt Rajewsky und reißt den Horizont der interdisziplinären Forschungsarbeit auf: „Wir wollen mit KI-Modellen den Verlauf vorhersagen und so präzise Eingriffe ermöglichen.“ Für diese Herkulesaufgabe ist das Cluster institutionell gut aufgestellt. Mit einer Fördersumme von insgesamt 70 Millionen Euro ist das Projekt mit 25 Principal Investigators an acht Berliner Universitäten und außeruniversitären Instituten verankert.
Der Erfolgsfall würde die gesamte Medizin tatsächlich von Grund auf umkrempeln. Symptome bekämen vom Curriculum des Medizinstudiums bis zur Hausarztpraxis eine völlig neue Bedeutung. Sie würden an der Universität zunächst kursorisch, später dann vielleicht nur noch in einer fakultativen Vorlesung zur „Geschichte der Medizin“ ohne Creditpoints gelehrt. In der Klinik hätten Symptome im klassischen Sinne ihren Wert als Anzeichen für eine Krankheit verloren und würden nicht mehr den Arzt auf den Plan rufen, sondern gleichsam sein Unvermögen anzeigen, mit den avancierten molekulardiagnostischen Methoden umzugehen.
Unter der neuen Medizin, die ImmunoPreCept vorschwebt, würde die Symptom- und Notfallmedizin auf einen weiterhin wichtigen, aber randständigen Bereich schrumpfen, der sich schwerpunktmäßig mit Unfällen aller Art beschäftigt. Mediziner:innen wären in dieser Zukunftsvision nicht arbeitslos, aber das Portfolio ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse würde sich so drastisch ändern, dass sich eine neue Berufsbezeichnung durchsetzen könnte. Vielleicht geht man in absehbarer Zeit nicht mehr zum Arzt, der repariert, sondern zur Präventerin, deren Aufgabe es dann ist, die Vorgänge im Gesamtorganismus im Bereich der homöostatischen Adaption zu halten.
Diese im besten Sinne ganzheitliche Konzeption richtet ihr Augenmerk auf die Stabilität des Organismus inmitten sich ändernder Einfluss- und Stressfaktoren. Andreas Diefenbach verwendet dafür den Begriff der Resilienz, da Gesundheit nicht einfach etwas Gegebenes ist, sondern sich durch das molekulare Mikroskop eben als Prozess darstellt, in dem krankheitsinduzierende und krankheitshemmende Faktoren fortwährend miteinander ringen.
Eine neue Präventionskultur – auch zur Gesunderhaltung des Gesundheitssystems

Mit Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland wird ein Neudenken der Medizin schon in naher Zukunft bitter nötig. Denn die Verformungen der Bevölkerungspyramide sind eklatant. Mittlerweile steht sie auf viel zu kleinem Fuße und beult in den Jahrgängen 1955 bis 1965 mächtig aus. 2030 wird mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland über 60 Jahre alt sein. Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung steigt dramatisch an. Proportional zu ihrem Wachstum sorgt die alternde Bevölkerung für die Zunahme chronischer Krankheiten und Multimorbidität. Geradezu reziprok dazu wird sich jedoch der Anteil der Erwerbstätigen entwickeln. Schon jetzt ist der Fachkräftemangel beträchtlich und macht sich im Gesundheitswesen besonders schmerzlich bemerkbar (zum Forschungsfeld der Sozialdemografie in Berlin siehe ALBERT Nr. 10). Würde die Medizin alten Schlages fortgeführt, gehörte die Triage schon bald zum täglichen Geschäft. Eine Chance, dem Notstand vorzubeugen, besteht im radikalen Neudenken. Die Gesunderhaltung der Menschen durch die Prävention neuen Typus’ könnte auch für die Gesunderhaltung des Systems sorgen.
Das Verständnis, das eine Epoche von Krankheit und Gesundheit pflegt, spiegelt zugleich auch ihr vorherrschendes Menschenbild.
Einen weiteren Booster bekommt das „Neudenken der Gesundheit“, wie der Slogan für die Strategie der Charité – Universitätsmedizin 2030 lautet, durch das in Planung befindliche Haus der Gesundheit. Dafür wird das ehemalige Institut für Hygiene und Mikrobiologie am Campus Benjamin Franklin kernsaniert und soll 2028 in Kooperation mit der Freien Universität Berlin als Berlin Center for the Biology of Health eröffnen. Auf über 3000 Quadratmetern stehen dann vor allem Systemerkrankungen im Fokus, deren Verursachung durch Entzündungsprozesse in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit klinischer Medizin, Systembiologie und Datenwissenschaften erforscht werden soll, um die Mechanismen besser zu begreifen. Eine enge Verzahnung mit dem ImmunoPreCept-Cluster steht auf der Tagesordnung. Berlin hat damit die Chance, zu einem internationalen Zentrum für molekulare Prävention zu avancieren.
Molekulare Prävention: Eine neue Form der Ganzheit
Das Verständnis, das eine Epoche von Krankheit und Gesundheit pflegt, spiegelt zugleich auch ihr vorherrschendes Menschenbild. In der Antike hatte sich der Mensch so zu verhalten, wie es seine Stellung in der Gesellschaft vorschrieb. Demgemäß bezeichnet Platon eine Gesellschaft als gerecht, in der jeder das Seine verrichten darf und muss. Die Gesundheitsvorstellung, wie sie in der Vier-Säfte-Lehre zum Ausdruck kommt, entspricht dem aufs Haar: Um Stabilität zu gewährleisten, müssen alle Bestandteile gemäß ihrer Bestimmung mittun. Das heißt umgekehrt: Gesellschaft und Gesundheit werden instabil, sobald das Gleichgewicht ihrer Teile gestört ist. Das fromme Mittelalter definierte Gesundheit über die Verbindung von Heil und Heilung. Wer nicht um Gnade rang, dem drohte Gottes Strafe. Als Krankheit, Schicksalsschlag und schließlich als Fegefeuer.
Die Neuzeit suchte sich einen neuen Gott in Form der Maschine. Daher ruht auch die Symptom- und Notfallmedizin noch auf diesem Paradigma, das der französische Arzt und Philosoph La Mettrie Mitte des 18. Jahrhunderts in seiner Kampfschrift „Der Mensch – eine Maschine“ entwarf. Angereichert wurde dieses Menschenbild durch die technischen Entwicklungen der Moderne. So verstand der Physiologe Emil du BoisReymond die Nervenlaufbahnen nach dem Vorbild des Telegrafen, und für das menschliche Gehirn hat sich der Computer als Sinnbild ins kulturelle Bewusstsein eingeschrieben. Gesundheit war dementsprechend durch die Behandlung der Symptome herstellbar. Der Mensch läuft, ebenso wie der Computer, nach Eingriff der Expert:innen wieder rund.
In der sehr nahen Zukunft muss die Menschheit angesichts der multiplen Krisen, die durch die Auswirkungen des Klimawandels katalysiert werden, näher zusammenrücken. In diesem Prozess könnte sich ein neues Menschenbild entwickeln, für das der Kulturphilosoph Jean Gebser mit dem Begriff „integrales Bewusstsein“ bereits in den 1970er Jahren das passende Stichwort geliefert hat. Dieser Bewusstseinszustand soll sich durch die Befreiung des Denkens von linearen Gegensätzen auszeichnen, die eine neue Form der Ganzheit ermöglicht. Die Vielzahl einseitiger Perspektiven wird aufgehoben und so integriert.
In diesem Lichte gesehen stellen die selbstsüchtigen Extremismen unserer Tage ein letztes Aufbäumen gegen den überlebensnotwendigen Bewusstseinswandel dar, der in der Entwicklung der molekularen Präventionsmedizin ihr Pendant finden könnte. Die Zentralstellung der Homöostase und ihre multiperspektivische Verteidigung durch gesundheitsfördernde Signalnetzwerke innerhalb des Körpers wären geradezu beispielgebend für ein Leben in post-egoistischen Zeiten, in denen auch das im Zuge der Industrialisierung aus dem Lot geratene Gleichgewicht von Mensch und Natur neu gedacht und praktiziert werden könnte.

