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Technologies in Global Health – From innovation to users

Globale Gesundheitstechnologien wie Impfstoffe, Diagnostika und Antibiotika haben entscheidend zur medizinischen Entwicklung beigetragen. Doch ihr Potenzial wird oft nicht voll genutzt – sei es durch begrenzte Verfügbarkeit oder durch rechtliche, ethische und infrastrukturelle Hürden. Besonders in Regionen mit schwachen staatlichen und regulatorischen Strukturen können neue Technologien riskant oder unzureichend eingesetzt werden.

Hier setzt die Einstein Research Unit „Technologies in Global Health“ (TeGH) an. Sie rückt die Nutzer:innen in den Mittelpunkt, um die Lücke zwischen den Versprechen neuer Technologien und den Bedingungen ihrer Anwendung zu schließen. Die Forschung untersucht dabei drei zentrale Fragen: Wie stark basiert technologischer Wandel auf tatsächlichen Nutzerbedürfnissen? Wie werden Beziehungen zwischen Nutzer:innen und Technologien in schwach regulierten Kontexten gestaltet? Und welche Rolle spielen transdisziplinäre Methoden dabei?

Entlang des gesamten Technologie-Lebenszyklus untersucht die ERU diese Aspekte in drei inter- und transdisziplinären Fallstudien zu Impfungen, antimikrobieller Resistenz und psychischer Gesundheit – in enger Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungspartnern. Ziel ist ein neuer Rahmen für eine stärkere, kontextsensitivere Einbindung von Nutzer:innen in globale Gesundheitsprogramme.

 

 

Kontakt
Prof. Dr. Beate Kampmann
Direktorin, Institut für Internationale Gesundheit Berlin
Wissenschaftliche Leitung Charité Center for Global Health

E-Mail: beate.kampmann(at)charite.de

 

Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028