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Informationen zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren

Die Einstein Stiftung Berlin (ESB) verarbeitet im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen und im Rahmen von Initiativbewerbungen personenbezogene Daten von Ihnen. Im Folgenden werden Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer Daten informiert.

Wir legen großen Wert auf den Schutz Ihrer Daten und die Wahrung Ihrer Privatsphäre. Um zu gewährleisten, dass Sie in vollem Umfang über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten im Rahmen unserer Bewerbungsverfahren informiert sind, lesen Sie bitte nachstehende Hinweise.


Name und Kontaktdaten der Verantwortlichen für die Datenverarbeitung

Einstein Stiftung Berlin
Jägerstr. 22-23
10117 Berlin
Tel.: 030 20370-228

E-Mail: contact@einsteinfoundation.de

Vorsitzender des Vorstands: 
Prof. Martin Rennert


Zwecke und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Die Datenverarbeitung ist für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich. Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist gesetzlich vorgeschrieben und erforderlich für die Durchführung des Beerbungsverfahrens. Ohne dies Angaben können wir Ihre Bewerbung nicht bearbeiten.

Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung ergeben sich aus Art. 88 EU-DSGVO, § 2 Abs. 2 Berliner Datenschutzgesetz i.V.m. § 26 Bundesdatenschtzgesetz (BDSG). Nach § 26 Abs. 1 BDSG dürfen personenbezogene Daten von Beschäftigten für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses verarbeitet werden, wenn dies u. a. für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder zur Ausübung oder Erfüllung der sich aus einem Gesetz, einem Tarifvertrag oder einer Dienstvereinbarung ergebenden Rechte und Pflichten der Interessenvertretung der Beschäftigten erforderlich ist. 

Das bedeutet, dass wir die Daten bei Ihnen erheben und dann z. B. speichern, nutzen, übermitteln oder löschen, sofern es im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist, insbesondere für:

  • Informationsaustausch (z. B. Eingangsbestätigung, Gesprächseinladung)
  • Prüfung der (formalen) Voraussetzungen
  • gesetzlichen Dokumentationspflichten
  • Feststellungen im Rahmen einer vorläufigen Stufenprüfung

Folgen einer Nichtbereitstellung der Daten

Bei Nichtvorlage der erforderlichen Unterlagen können sich negative Folgen ergeben. Insbesondere kann bei Nichtvorliegen der erforderlichen Unterlagen die Teilnahme am Personalauswahlverfahren gefährdet sein.


Empfänger:innen oder Kategorien von Empfänger:innen der personenbezogenen Daten

Ihre personenbezogenen Daten sind grundsätzlich nur für diejenigen Mitarbeiter:innen zugänglich, die mit der Bearbeitung von Bewerbungsverfahren / Personalangelegenheiten betraut sind. 

Ihre Daten werden nicht an Dritte außerhalb der Einstein Stiftung Berlin weitergegeben, es sei denn, dies ist gesetzlich erforderlich.


Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

  • Bei Erfolg Ihrer Bewerbung: Ihre Daten werden Bestandteil Ihrer Personalakte und zur Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses verwendet. Sie werden nach den für Personalakten geltenden Regelungen gelöscht (typischerweise 3 Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses).
  • Bei Absage: Wir speichern Ihre Daten noch bis zu sechs Monate nach Versand der Absage, um uns gegen eventuelle Rechtsansprüche zu verteidigen, insbesondere wegen einer angeblichen Benachteiligung im Bewerbungsverfahren gemäß Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Nach Ablauf dieser Frist werden Ihre Daten gelöscht.


Automatisierte Entscheidungsfindung

Wir nutzen bei der Bearbeitung Ihrer Bewerbung keine automatisierten Entscheidungsfindungsverfahren oder Profiling-Maßnahmen.


Rechte aus dem Datenschutz

  • Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO): Sie haben das Recht, Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten zu erhalten.
  • Berichtigungsrecht (Art. 16 DSGVO): Sie haben das Recht, unrichtige Daten berichtigen zu lassen.
  • Löschungsrecht (Art. 17 DSGVO): Sie haben das Recht, Ihre Daten löschen zu lassen, sofern die Speicherung nicht mehr erforderlich ist.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO): Sie können die Verarbeitung Ihrer Daten einschränken lassen.
  • Recht auf Datenportabilität (Art. 20 DSGVO): Sie haben das Recht, Ihre Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten.
  • Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Sie haben das Recht, Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten einzulegen.


Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Wer annimmt, bei der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner persönlichen Daten in seinen Rechten verletzt worden zu sein, kann sich an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wenden (Art. 77 DSGVO). Diese geht der Beschwerde nach und unterrichtet den Betroffenen über das Ergebnis. 


Kontaktdaten der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin
Telefon: +49 30 138890
E-Mail: mailbox@datenschutz-berlin.de