Der altersbedingte Gedächtnisverlust ist einer Studie zufolge keine zwangsläufige Entwicklung. Zu dem Schluss kamen Wissenschaftler*innen der Freien Universität, des Exzellenzclusters NeuroCure, des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund und der Universität Graz um Einstein-Professor Stephan Sigrist anhand der Substanz Spermidin, die in allen Zellen des Menschen vorkommt und Mitochondrien im alternden Gehirn schützt. Dem Team gelang es, den Wirkmechanismus des Spermidins im Gehirn von alternden Fruchtfliegen zu ergründen. Sie zeigten in ihrer in Cell Reports erschienen Studie, dass die Aufnahme von Spermidin die Aktivität der Mitochondrien - den „Kraftwerken der Zelle“ - in alternden Fliegen erhöhen und damit den altersbedingten Gedächtnisverlust vermindern kann.
Dem Team gelang der Nachweis, dass die Aufnahme von Spermidin die Aktivität der Mitochondrien in alternden Fliegen deutlich erhöhen kann. Mechanistisch identifizierten sie die sogenannte…